Geheimbotschaften der Madonna

Giorgio Bongiovanni

Giorgio Bongiovanni wurde am 5. September 1963 in Floridia (SR), Sizilien, geboren. Seitdem er klein war – erzählen der Vater Carmelo und die Mutter Giovanna –, zeigt er eine besondere Begabung für andere Menschen. Sein Leben veränderte sich zum ersten Mal im Jahr 1976, als er erst 13 Jahre alt war: Er traf Eugenio Siragusa, den berühmten Kontaktler aus Catania, der sein spiritueller Vater wurde. Eugenio eröffnet Giorgio Bongiovanni das universale Wissen, er führt ihn und er unterweist ihn den kosmischen Lehren, die in manchen Fällen Bestätigungen und Erklärungen von Giorgios Erlebnissen sind: Sichtungen von Lichtkugeln und Begegnungen mit besonderen Wesen, über deren wirkliche Essenz er im Laufe der Jahre Bewusstsein erlangt. Giorgio fühlt sich von der brennenden Flamme bewegt, die Eugenio Siragusa wieder in seinem Geist entfacht hat, und widmet sich mit Leib und Seele dem Lernen der Botschaften, die sein spiritueller Vater von antiken Wesen bekommt. Diese Wesen kamen von anderen Welten, um dem Ereignis der Schöpfung unseres Sonnensystems beizuwohnen und um der menschlichen Rasse auf ihrem Evolutionsweg zu helfen.
Er lernt, dass der Planet Erde eine lebendige Kreatur ist und ihr Geist mit dem Wesen gleichgesetzt werden kann, welches den Kulturen nach gewöhnlich Maria, Myriam oder Mutter Erde genannt wird. Eine sehr großherzige Mutter, die ihre Kinder ununterbrochen in völliger Symbiose mit der Sonne nährt, ohne etwas dafür zu verlangen. Die Sonne – Sitz des Christuslichts – befruchtet wie ein Vater die Mutter Erde und gibt auf diese Weise das Leben, um es später zu erhellen und zu wärmen.
 
Zugleich versteht Giorgio, dass diese Mutter aufgrund des sehr ernsten Verschmutzungszustands und vor allem wegen dem sehr hohen Risiko eines Atomkonflikts in Gefahr ist. Es gibt in der Tat viele Warnungen dieser Wesen, die – durch Eugenio Siragusa – große Sorgen über das Überleben des Planeten und des Menschen äußern, da die menschliche Rasse zwar in der Wissenschaft, aber nicht im Gewissen fortgeschritten ist. Die spirituelle Persönlichkeit von Giorgio wird im Laufe der Zeit immer deutlicher. Er gründet mit seinem Bruder Filippo Bongiovanni und einigen Freunden die Zeitung „Nonsiamosoli“ (Wir sind nicht allein). Die Zeitung vereint die unterschiedlichen Aspekte der Botschaft von Eugenio Siragusa: das Leben im Universum, die Degeneration des Menschen wegen der HARBAR (die Pest der Hirnneuronen, die von der Umweltverschmutzung verursacht wird und die den Menschen dazu führt, irre Taten wie Mord und Selbstmord zu begehen) und die daraus resultierende Gefahr für das Gleichgewicht des Planeten. Die Verkündungstätigkeit bringt ihn dazu, in die Region Marken bei Porto S. Elpidio (AP), wo er immer noch wohnt, umzuziehen. Hier heiratet er Lorella, die für ihn einen Sohn auf die Welt bringt: Giovanni. Giorgio Bongiovanni unterhält seine junge Familie mit seinem kleinen Betrieb, der Schuhzubehör herstellt. Neben der Arbeit, die ihn sehr viele Stunden beschäftigt, kümmert sich Giorgio um die Herausgabe der Zeitung, um die Organisation und Teilnahme an Konferenzen und um die Kontakte mit allen Menschen überall auf der Welt, die von Eugenio Siragusa erfahren. Am 5. April 1989 um etwa 12 Uhr geht Giorgio von der Arbeit aus zum Mittagessen. Er erblickt eine Frau in der Nähe seines Autos, die – so scheint es – auf ihn wartet. Er ist von der Helligkeit dieses Wesens beeindruckt, da die Frühlingssonne hoch am Himmel steht. Während er sich ihr nähert, versteht er, dass die weiß angezogene Frau über dem Boden schwebt. Sie grüßt ihn. Sie sagt ihm, dass sie Myriam heißt, und sie lädt ihn dazu ein, sich für die folgenden Treffen vorzubereiten. Giorgio Bongiovanni ist gerührt, aber aufgeregt. Er kommt nach Hause, erzählt alles Lorella und stürzt sich auf das Telefon, um Eugenio Siragusa anzurufen. Eugenio beruhigt Giorgio und erklärt ihm, dass er von der Madonna besucht wurde.
 
Neue, immer intensivere Erscheinungen folgen, bis die Jungfrau Giorgio Bongiovanni dazu einlädt, nach Fatima zu gehen, weil sie ihm dort ein Zeichen für die ganze Menschheit geben wird. Am 2. September 1989 kniet Giorgio unter der großen Eiche, die den Platz des Wallfahrtsorts beherrscht, und zwei spanische Freunde begleiten ihn. Er hat rote Rosen als Geschenk mitgebracht und er ist im Gebet vertieft. Die Himmlische Mutter, wie versprochen, ruft ihn: Giorgio fällt in Ekstase und sieht wieder das erhabene Wesen, das ihn fragt, ob er zur Verfügung steht, ein Teil des Leidens ihres Sohnes zu tragen. Giorgio Bongiovanni nimmt das Angebot der Jungfrau an und er sieht zwei Lichtbündel von ihrer mit einer weißen Rose gezierten Brust strahlen, die seine Handflächen treffen. Giorgio fällt rückwärts um. Die anwesenden Freunde eilen ihm zu Hilfe und sie sehen, dass sich eine Schwellung auf den Rückseiten der Hände bildet, die nach und nach zerreißt, wie wenn ein Nagel von unten nach oben gedrückt wird. Sie öffnet sich in einer tiefen Wunde, die seine Hände ganz durchbohrt. Die Schmerzen sind stechend und das spirituelle Trauma tief. Giorgio kehrt nach Hause zurück, wo Lorella und Giovanni auf ihn warten. Sie sind schon dazu bereit, das Leiden und den Segen zu teilen, die das Mysterium der Wundmale enthält. Ihr Leben verändert sich für immer. Die täglichen übermäßigen Blutungen geschehen mehrmals am Tag und sie sind sehr schmerzhaft. Giorgio erholt sich erst nach einigen Stunden. Er versucht weiter zu arbeiten, versteht dann aber, dass ihm das nicht möglich ist, und er ist deshalb dazu gezwungen, seinen kleinen, aber ergiebigen Betrieb zu verkaufen.         
Alle seine spirituellen, physischen, menschlichen und materiellen Ressourcen – auch das, was ihm gespendet oder ausgeliehen wird – wird von nun an ganz im Sinne der Mission genutzt, die ihm von der Heiligen Jungfrau anvertraut wurde. Die Jungfrau betraut ihn neben den Stigmata als erstes mit der Aufgabe der Bekanntmachung des dritten Geheimnisses Fatimas, das die Katholische Kirche und Schwester Lúcia (die letzte, im Februar 2005 verstorbene Seherin von Fatima) schon im Jahr 1960 hätten veröffentlichen müssen, so wie die Heilige Jungfrau es wollte.

Während der Blutungen hat Giorgio auch die Vision des Meisters Jesus, der die Jungfrau Maria in der Leitung der Mission vertritt. Sie wird ihm dagegen nur in besonderen Momenten seines Lebens erscheinen, oft um ihn zu trösten oder um das große Leid zu erleichtern, mit dem sein Weg bald gesäumt sein wird. Mit den ersten Reisen auf der Welt beginnt der erste Teil der Mission von Giorgio Bongiovanni. Spanien, Argentinien, Uruguay und Paraguay sind die anfänglichen Ziele. In Asunción trifft Giorgio die Königin Sofia von Spanien, der er die Stigmata zeigt, und die Königin selbst wird ihm dann, am 27. Oktober 1990 in Madrid, den damaligen Präsidenten der Sowjetunion Michail Gorbatschow und seine Frau Raissa vorstellen. Der junge Stigmatisierte fragt den russischen Präsidenten nach der Erlaubnis, das dritte Geheimnis Fatimas in sein Land zu bringen, und sie wird ihm erteilt.
Es gibt auch viele Treffen mit den gemeinen Leuten, die seine Geschichte erfahren möchten. Viele glauben ihm, aber andere widersprechen ihm, vor allem weil er sich immer weiter von den Vorschriften der Katholischen Kirche entfernt. Die Katholische Kirche möchte, dass er gehorsam und vor allem sehr vorsichtig mit der Verbreitung bestimmter Wahrheiten ist, die sich von der offiziellen Glaubenslehre entfernen. Die Botschaften, die Giorgio vom Meister Jesus bekommt, enthalten in sich in der Tat sowohl einfache als auch revolutionäre Elemente: die Reinkarnation, das Leben im Universum, die wahre Essenz der Kirche, das Evolutionsgesetz von Ursache und Wirkung, die strengen Warnungen für die gewalttätigen und egoistischen Menschen, die Tadel gegen die Kriege und die Grausamkeiten den Ärmsten und Unschuldigsten gegenüber und auch die Angriffe gegen die Diktatoren und gegen die Boshaften. Das alles macht sein Reden ziemlich unpopulär.

Am 2. September 1991 ist Giorgio in Porto S. Elpidio, in seinem Haus. Er blutet und Jesus zeigt ihm „zwei Kreuze für die Menschheit, eines erlöst, das andere bestraft“. Im selben Moment bilden sich zwei blutige Kreuze auf seinen Füßen. Es ist ein weiteres Trauma sowohl für ihn als auch für seine Familie. Giorgio denkt, dass es sich um ein zeitweiliges Zeichen handelt, da er befürchtet, nicht mehr laufen und daher seinen Auftrag nicht mehr erfüllen zu können. Aber die Tage vergehen und die zwei Kreuze werden den Wundmalen der Hände immer ähnlicher. Er steht mit der Hilfe von Lorella und anderen Freunden auf und macht mit viel Anstrengung einige Schritte. Es ist ihm klar, dass die Wunden dauerhaft sein werden.
Mit gezeichneten Händen und Füßen kommt Giorgio Bongiovanni in Moskau an. Vielleicht zum ersten Mal in der Geschichte spricht ein religiöser Mann in einer Live-Sendung auf dem wichtigsten Kanal des Staatsfernsehens mit einem Publikum von 150 Millionen Menschen.

2. April 1992. Der militärische Putsch, der den Präsidenten Gorbatschow absetzte und der deshalb wahrscheinlich die einzige Möglichkeit einer friedlichen Öffnung Richtung Westen zunichte machte, hat Russland schon erschüttert.
Giorgio richtet einen Aufruf an die Behörden, damit die Führer im Kreml ihr Land nicht der Korruption und dem Zerfall überlassen. Er erklärt ihnen, dass die Jungfrau Maria in dem zweiten Teil der Botschaft von Fatima darum bittet, dass Russland ihrem Unbefleckten Herz geweiht wird, sonst wird es seine Fehler auf der Welt verbreiten. Der betrübte Aufruf bezieht sich auf die Atomgefahr, die diese untergehende Macht noch heute wegen dem billigen und illegalen Verkauf ihrer Waffenarsenale, wegen dem Ausverkauf von umweltfeindlichen Stoffen und auch wegen der verbreiteten organisierten Kriminalität, welche Milliarden Dollar auf dem globalen Kapitalmarkt wäscht, weiter darstellt. Die Person und die Taten Giorgio Bongiovannis widersprechen völlig dem traditionellen Bild eines Sehers, der nur betet und heilt, wie die Kirchenbehörden propagieren. Die Wundmale von Giorgio sind eine lebendige Mahnung, die sich in die Ereignisse der zeitgenössischen Geschichte einreiht und diese Ereignisse oft im Voraus ankündigt.  Wie zum Beispiel in Afrika: ein Land, das Giorgio besonders liebt. Das Leiden und die edlen Seelen des afrikanischen Volkes, die von Armut, Kriegs- und Krankheitsgrauen gepeinigt sind, verursachen eine tiefe Rührung in ihm. Er nimmt an einer Fernsehsendung in Kinshasa (Ex-Zaire, Afrika) teil. Der junge Stigmatisierte spricht mit Demut, aber mit extremer Entschlossenheit. Er beschuldigt den damaligen Diktator Mobutu, seine eigenen Interessen zum Nachteil seines Volkes zu wahren. Der Vorfall erregt so großes Aufsehen, dass die Sendung durch den Überfall einiger Soldaten der Unterdrückungsarmee unterbrochen wird. Giorgio ermahnt die Menge von Männern und Frauen, die sich im Stadion versammelt haben, vereint im Name Christi zu bleiben und nicht vor der Gefahr der ethnischen Kämpfe zu weichen, weil diese Konflikte mit Waffen und Geld von fremden Staaten angezettelt und vor allem finanziert werden. Deren einziges Interesse besteht darin, das rohstoffreiche Gebiet zu berauben. Trotz des aufrichtigen Feingefühls für das Zeichen und die Botschaft werden sich leider Bruderkriege und tragische Genozide, deren Brutalität auch den wohlgenährten Westen erschüttern wird, genau an den Orten ereignen, an die Giorgio gereist ist. Viele Jahre später zeigt Giorgio seine Wundmale in einer Live-Sendung in Argentinien und er warnt auch das argentinische Volk vor der Wirtschaftskrise, die das Land kurz darauf erschüttern wird.

Das Jahr 1992 ist sehr bedeutend für Giorgio. Am 28. Mai ist er wieder in Südamerika, in Montevideo (Uruguay). Das fünfte Wundmal öffnet sich in der linken Rippengegend. Die Blutung ist stark und das Strömen des Blutes zeichnet die deutliche Form eines Kelches auf seinem Körper. Fünf Tage zuvor wird der Richter Giovanni Falcone gemeinsam mit seiner Ehefrau und drei Polizisten der Eskorte in Italien grausam ermordet. Kaum zwei Monate später wird auch der Richter Paolo Borsellino gemeinsam mit fünf Leibwächtern wegen seinem großen Einsatz für die Gerechtigkeit ermordet. Der Tod der zwei sizilianischen Richter berührt Giorgio Bongiovanni zutiefst und diese Vorfälle werden einen entscheidenden Wendepunkt in seiner Geschichte darstellen, welcher erst später Früchte tragen wird.

Giorgio geht im Herbst nochmals nach Russland. Neben verschiedener Termine ist er in Alma-Ata in Kasachstan dazu eingeladen, am Kongress des spirituellen Einklangs teilzunehmen, bei dem die Vertreter aller Ostkirchen anwesend sind. Während seiner Rede lädt er alle zur spirituellen und menschlichen Vereinigung jenseits der kulturellen oder religiösen Unterschiede ein. Religion, aus dem lateinischen „religare“, bedeutet in der Tat „vereinen“. Stattdessen haben die verschiedenen Kirchen durch die „heiligen“ Kriege, die noch immer auf der Welt toben, die Menschen nicht nur voneinander getrennt, sondern aufgrund ihrer eigenen weltlichen Verdorbenheit den Menschen auch von seiner spirituellen Essenz geschieden, sodass die Menschheit in materielle Verzweiflung verbannt ist.  
Die positiven Kräfte in jedem Bereich zusammenzufassen, ist eine der Prioritäten der Handlungsweise von Giorgio Bongiovanni. Er versucht vom Anfang seiner Mission an, sich mit allen Sehern von Marienerscheinungen in Verbindung zu setzen, die Warnungsbotschaften erhalten haben, so wie es ihm geschah. Er fordert sie auf, die Prophezeiungen der Jungfrau Maria zu enthüllen, sodass sie die jeweiligen Völker vor den riesigen Gefahren warnen, denen sie entgegengehen. Alle antworten, dass sie die heilige Mutter Kirche entscheiden lassen und dass sie also der Schweigepflicht gehorchen, die die Katholische Kirche ihnen auferlegt hat. Die Himmlische Frau hatte aber in Medjugorje den schrecklichen Krieg prophezeit, der nach wenigen Jahren in Jugoslawien stattfand; so wie sie den ruandischen Sehern in Afrika die Grässlichkeiten des Völkermordes vorhergesagt hatte und sie ihnen auch Blutbäder und Leichenberge in Visionen gezeigt hatte. Es fällt jetzt schwer, zu sagen, ob dieses ganze Leid einfach mit dem Befolgen des betrübten Aufrufs der Madonna hätte vermieden werden können: ein Aufruf, der alle Menschen ohne Unterschied abgesehen von ihrem Ursprung oder ihrer Ethnie auf die Bekehrung und auf die Reue aufmerksam machte. Sogar Schwester Lúcia Dos Santos hat die Enthüllung des dritten Geheimnisses von Fatima dem Vatikan überlassen, der eine Version davon am 13. Mai 2000 verbreitet hat, von der jedoch viele denken, dass sie nicht komplett ist. Giorgio Bongiovanni wird einen speziellen Bericht darüber veröffentlichen, in dem er eine ausführliche Erklärung der Botschaft und eine ausreichendere Auslegung der Vision geben wird, die er selbst erhalten hat. Die Erscheinung Fatimas selbst ist mit einem anderen wesentlichen Aspekt der Erfahrung von Giorgio Bongiovanni verbunden.
 
 DIE GESCHICHTE VON GIORGIO BONGIOVANNI (BIOGRAFIE 2. TEIL)

Die Heilige Jungfrau sagt in der Tat nicht nur das Bevorstehen des Dritten Weltkrieges, der von der Ausdauer der Menschheit in ihrem gewalttätigen, egoistischen und verantwortungslosen Benehmen verursacht wird, voraus. Aber sie kündigt auch an, dass „kosmische Wesen von fernen Orten des Universums auf die Erde kommen werden. Im Namen Gottes“. Das ist eine außergewöhnliche Enthüllung, die auch Lúcia kennt, weil sie es eigenhändig in 25 Zeilen schrieb, die immer noch streng geheim gehalten werden. Die Verbindung zwischen den Marienerscheinungen und dem Besuch von Wesen anderer Welten wird von sehr vielen Zeugen bekräftigt, die erzählen, Lichtkugeln im Himmel genau in der Richtung des ekstatischen Blickes des Sehers erblickt zu haben. Es gibt auch zahlreiche gefilmte und fotografische Beweise zu diesem Thema, manche davon gehen auf antike Zeiten zurück, wie Bilder des 16. Jahrhunderts beweisen. Giorgio Bongiovanni selbst sieht während der ersten Erlebnisse sowohl die Jungfrau als auch Jesus von Lichtkugeln aus erscheinen und viele seiner Botschaften kommen von außerirdischen Wesen. Einige der wichtigsten Botschaften beziehen sich auf den Besuch Christi auf anderen Planeten, wo er von jenen Zivilisationen aufgenommen wurde, anstatt gekreuzigt zu werden, und deshalb wurden sie erlöst.

Vier fliegende Leuchtobjekte bereiten dann den jungen Stigmatisierten auf ein weiteres Zeichen des Leidens vor. Es ist der 26. Juli 1993. Giorgio ist in Aurora (Uruguay) und eine kreuzförmige Wunde öffnet sich auf seiner Stirn auf der Höhe des dritten Auges: Es ist das sechste Wundmal.
Bevor Giorgio nach Hause zurückkehrt, geht er nach Mexiko-City, wo er von dem berühmten mexikanischen Journalist Jaime Maussan zum ersten Mal interviewt wird. Der mexikanische Journalist wird auch der Autor der einzigen Videokassette über die Geschichte Giorgios sein. Giorgio hat in der Tat volles Vertrauen zu dem Berufsjournalisten und deswegen geht er darauf ein, sich hämatologischen, psychologischen und psychiatrischen Analysen und Gutachten zu unterziehen. Das Ergebnis bestätigt das völlige Geistesgleichgewicht der Person und diagnostiziert einen überraschenden Unterschied zwischen der Gerinnungsgeschwindigkeit des Blutes, das aus den Wundmalen herausfließt, im Gegenteil zum Venenblut. Das Blut der Wundmale und das Venenblut unterscheiden sich auch im Geruch: Das Blut der Wunden strömt einen feinen Rosenduft aus. Die Wunden haben, trotz der hygienischen Bedingungen, in denen Giorgio sich während seiner Reisen auf der Welt befand, nie eine Spur von Infektion gezeigt und sie wurden nie mit Heilmitteln oder Salben behandelt. Der einzige Schutz sind Handschuhe, Socken und ein Verband um den Brustkorb, alle aus Baumwolle, die er trägt nachdem er blutet. Die Ärzte haben seinen Fall bis heute für unerklärbar gehalten. Jaime Maussan wird ab diesem Moment ein aufmerksamer Beobachter der Erfahrung von Giorgio Bongiovanni. Der mexikanische Journalist hat dann für die Stichhaltigkeit der Erfahrung Giorgios in vielen Fernseh- und Radiosendungen, die er selbst in seinem Land leitet, und in vielen internationalen Fernsehsendungen und öffentlichen Konferenzen, zu denen er eingeladen war, Gewähr geleistet.

Im September 1993 findet in Nicolosi (CT) eine Versammlung aller Vertreter der Zentren „Nonsiamosoli“ statt, die sich im Laufe der Jahre weltweit gegründet haben. Eugenio Siragusa übergibt dort offiziell vor hunderten Personen und auch vor einigen Journalisten die Verantwortung der Verbreitung der universalen Botschaft, deren Zeugen sie beide sind, seinem spirituellen Sohn Giorgio Bongiovanni. Auch Jaime Maussan ist bei der Versammlung anwesend und er wird Giorgio Bongiovanni beim ufologischen Kongress in San Marino, der wenige Tage später stattfindet, den deutschen Anthropologen Michael Hesemann vorstellen.

Die Bekanntschaft mit diesen zwei vortrefflichen Forschern, die dann enge Freunde geworden sind, stellt für den Stigmatisierten den Beginn einer neuen Phase seiner Mission dar. Hesemann führt Giorgio Bongiovanni in der Tat in den Kreis der internationalen ufologischen Gemeinschaft ein und im November 1994 nimmt er zum ersten Mal am International UFO Congress in Mesquite (Nevada) teil. Dort versammeln sich die besten Forscher des Phänomens, um die Ergebnisse ihrer Forschungen vorzustellen. Giorgio wird dort mit Zustimmung und Zuneigung aufgenommen. Die Aufgabe von Giorgio in dieser Gemeinschaft besteht darin, zu erklären, dass der außerirdische Besuch auf der Erde eine spirituelle Bedeutung hat. Die Experten der ganzen Welt hatten sich in der Tat bis zu diesem Moment hauptsächlich auf die Sammlung und die Analyse von gefilmten und fotografischen Dokumenten konzentriert, die wenigstens die Anwesenheit von Unbekannten Flugobjekten im Himmel unseres Planeten beweisen. Der Stigmatisierte bietet einen weiteren Gesichtspunkt: Mit seiner direkten Erfahrung als Kontaktler kann er erklären, wer die Außerirdischen sind, warum sie herkommen und was diese Wesen mit einer so entwickelten Technologie im Gegensatz zu unserer wollen. Giorgio Bongiovanni wird jedes Jahr als Berichterstatter oder als Gast zu diesem Treffen eingeladen, wo er jetzt als ein verehrter Experte angesehen wird, und die Teilnehmer sind wegen seiner außergewöhnlichen Erfahrung enthusiastisch. Die guten Freundschaftsbeziehungen zu vielen Forschern werden es Giorgio ermöglichen, ein unermessliches Archiv zu erschaffen, das Video-Beweisstücke geprüfter Gültigkeit enthält.

Giorgio Bongiovanni und Michael Hesemann werden von der SEAT (Society for Enlightment and Transformation) zur UNO eingeladen und am 28. Oktober 1994 spricht Giorgio vor den Vereinigten Nationen über das Thema „Dialog über das Universum: die Auswirkung des außerirdischen Kontaktes auf die menschliche Evolution“.
Inzwischen überstürzen sich die Ereignisse genau in die entgegengesetzte Richtung der liebevollen Aufrufe der Jungfrau und dieser Wesen. Der Krieg in Ruanda bricht aus und Frankreich führt wieder das nukleare Wettrüsten aufgrund seiner Atomtests auf den polynesischen Atollen ein. In der Tat folgen die Atomtests von China, Indien, Pakistan und Nord Korea darauf. Giorgio Bongiovanni ist in den Jahren ´95 und ´96 andauernd im Ausland beschäftigt und er wird auch in Italien immer bekannter. Er wird in verschiedenen Fernsehsendungen sowohl in staatliche als auch in private Sender eingeladen. Seine Botschaft erregt Aufsehen, auch weil sowohl die Stigmata als auch die zahlreichen Dokumente, die Giorgio auf seinen zahlreichen Reisen gesammelt hat, seine Thesen unterstützen. Eindrucksvolle Videos und unglaubliche Fotos, glaubwürdige Bezeugungen von Soldaten, Piloten, Astronauten und berühmten Wissenschaftlern werden von dem jungen Stigmatisierten und von seiner Gruppe von Mitarbeitern durch das Magazin „Nonsiamosoli“ und durch Dokumentarfilme verbreitet. Während einer Periode von Konferenzen in Italien wird ihm die berühmte Schriftstellerin Paola Giovetti, die sich seit Jahren mit Spiritualität beschäftigt, vorgestellt. Mit Paola wird eine ehrliche und produktive Freundschaft geboren, die zur Verwirklichung des einzigen existierenden Buches über die Geschichte von Giorgio führen wird. („La straordinaria esperienza di Giorgio Bongiovanni“, Ed. Meditterranee 1997).

Giorgio hat die Wehrlosesten und die Schwächsten jedoch nicht vergessen. Er organisiert eine Zusammenkunft mit Freunden und Gleichgesinnten im August 1996 in Porto S. Elpidio, um Fonds für eine kleine afrikanische Gemeinschaft zu sammeln. Er wird mit dem Ertrag ein kleines Grundstück mieten, sodass man diesen Brüdern gestattet, sich zu ernähren und unabhängig zu werden. Giorgio geht persönlich nach Afrika, um die Hilfen dorthin zu bringen, und er trifft neben hunderten Leuten, die nach seiner Segnung fragen, den Führer der kongolesischen Opposition Bernard Kolélas, dem er seine Unterstützung gegen den damaligen Diktator anbietet. 2. September 1996, Giorgio wird 33 Jahre alt. In seiner Geburtsstadt, Floridia, bei dem Haus seines Bruders Filippo erlebt er ein neues Wunder: Er blutet aus der Dornenkrone und vergießt Bluttränen.
Der emotionale Schlag für die Familie und die Freunde ist kräftig. Lorella schafft es mit Geistesgegenwart jedoch, das Ereignis mit einer Amateurvideokamera aufzunehmen. Nachdem er sich von dem großen Leiden erholt hat, erzählt Giorgio, eine dramatische Vision der künftigen Ereignisse erhalten zu haben und jetzt ein vollständigeres Bewusstsein seiner Mission erreicht zu haben. Die Vision ist apokalyptisch und die Botschaft Jesu verspricht Gerechtigkeit für die Knaben des Lebens und für die leidende Mutter Erde.

Giorgio reist noch recht bald nach Nord- und Südamerika, Mexiko, Europa und Russland. Die politische und wirtschaftliche Lage in Russland ist zusammengebrochen. Der ausscheidende Präsident Jelzin hat das Land ins Elend geführt; die Korruption verbreitet sich unkontrolliert wie auch die Armut und die Lage des Landes verschlechtert sich weiter. Giorgio kann im Gedenken an die Worte der Madonna nichts anderes tun, als die Niederlage Russlands festzustellen, das ihm wegen der mystischen Bindung zu seinem Werk trotzdem erlaubt, ein außergewöhnliches Ergebnis zu erzielen: Nach vielen Jahren der Arbeit schafft er es, sich tatsächlich mit einer russischen Militärdelegation zu treffen, die vom General mit drei Sternen G. Reschetnikow angeführt wird und aus Referenten des Generals, aus Forschern des Ufo-Phänomens und aus einem Sonderagenten des damaligen KGB besteht. Ein hoher Militär gibt zum ersten Mal in der Geschichte vor den Fernsehkameras zu, von der Existenz außerirdischer Zivilisationen und von militärischen Forschungen über das Phänomen im Auftrag der russischen Regierung zu wissen. Der General macht dann Giorgio einen unglaublichen Vorschlag. Er fragt ihn, ob er fotografische und gefilmte Beweisstücke, die in der Militärbasis aufbewahrt werden, weltweit verbreiten möchte. Giorgio nimmt den Vorschlag sofort an. Er wird tatsächlich mit seinem Team ein Video – auch auf Englisch übersetzt – realisieren, das überall auf der Welt gezeigt wird. Russland erweist sich für ihn als eine wirklich unerschöpfliche Quelle hervorragender Dokumentationen: die direkten Zeugnisse der Astronauten wie die des Generals mit drei Sternen Kowaljonok, der das Flugobjekt für Giorgio zeichnet, das er während einer Mission im Weltraum gesichtet hat; oder der Weltraumfahrer Krikaljow, der erzählt, sich während seiner Reise im Weltall von einer weiblichen Präsenz beobachtet gefühlt zu haben; und auch der General Aksjonow, der sogar „die russische spirituelle Gesellschaft“ gegründet hat, nachdem er im Weltraum war. Aksjonow hat seine Meinung über die Existenz außerirdischer Wesen so erklärt: „Einen Kontakt wird es sicherlich geben und er ist sogar notwendig, wenn wir wollen, dass die Menschheit eine Zukunft hat“. Und es wird noch viele andere Zeugnisse geben. Dank diesem spirituellen Zutritt in die Ex-Sowjetunion erteilt Giorgio Bongiovanni der ufologischen Forschung absolut einzigartige Beweise, die ihn in der anderen, historisch feindlichen Großmacht immer bekannter machen.

Auch in den Vereinigten Staaten von Amerika wird er in verschiedene der berühmtesten Fernsehprogramme eingeladen und die Leute hören ihm aufmerksam zu. Die Begegnung mit unterschiedlichen Kulturen ist etwas Natürliches für Giorgio, der bereit ist, mit allen Völkern zu sprechen. Er wird auch von dem indianischen Stamm der Lakota-Dakota eingeladen, an einem Kongress bei Sioux-Falls in South Dakota teilzunehmen. Das Einverständnis zwischen dem jungen Stigmatisierten und den wenigen, übriggebliebenen Häuptlingen, die die antike Weisheit der roten Rasse noch bewahren, ist sofortig. Nachdem sie ihm als hohen Gast die Ehre erweisen, enthüllen sie ihm, dass ihre Vorväter Generation für Generation Kenntnisse übertragen, die ihnen von den Sternenbrüdern überbracht wurden, und dass diese Sternenbrüder die Menschheit seit jeher auf ihrem Weg begleitet haben. Das ist eine weitere Bestätigung der Botschaft, die Giorgio überall hinbringt, und sie findet ihre Wurzeln in den entferntesten Traditionen der Völker, die als erste auf dem großen Kontinent gewohnt haben, wie die Maya und die Azteken, deren astronomische und mathematische Gewandtheiten noch heute die Wissenschaftler überraschen.

2. September 1997. Noch Blut, noch Tränen für diese Menschheit, die immer schneller zum Punkt rutscht, an dem es kein Zurück mehr gibt. Giorgio Bongiovanni weiß, dass er nicht viel Zeit zur Verfügung hat, und deshalb arbeitet er unermüdlich und unaufhörlich. Er fliegt bis nach Australien, wo er Gast bei einer engen Freundin Glennys Mackay ist, die mehrere Termine für ihn organisiert. Die sprichwörtliche angelsächsische Distanz wird dank der Universalität der Begriffe überwunden, die Giorgio in einem kurzen Text mit dem Titel „Nuova Teologia“ (Neue Theologie) im Laufe des Jahres sammelt. Es handelt sich um ein neues Überdenken der christlichen Dogmen, die sich auf die von den Kirchen des neuen und alten Testaments gegebenen Interpretationen stützen, und vor allem geht es um die Überwindung solcher alten Begriffe dank der Einführung einer kosmischen Philosophie. Diese Philosophie nimmt an, dass wir nicht die Einzigen im Universum sind. Das bedeutet, dass die allschöpfende, göttliche Intelligenz – Gott und auch Heiliger Geist genannt – das Leben im ganzen Universum geschöpft hat und dass es Rassen gibt, die auf anderen Planeten und auch in anderen Galaxien wohnen und deren Ursprung auf viele Milliarden Jahre vor unserer Schöpfung zurückgeht. Die Rassen, die uns besuchen, sind verschieden gemäß der Evolutionsstufe und sie werden von puren Wesen koordiniert, deren Körper ganz aus pulsierendem Licht besteht, wie auch die Raumschiffe, die sie nutzen, um im Kosmos zu reisen. Als Beweis für diese erstaunliche Tatsache verbreitet Giorgio Bongiovanni auf der Welt Fotografien, die von einem mexikanischen Kontaktler, Carlos Diaz, aufgenommen wurden. Die Fotografien sind sehr deutlich und zeigen genau die Lichtkonsistenz dieser Raumschiffe.

Die Entdeckungen Galileos revolutionierten gänzlich die menschliche Anschauung. Auf dieselbe Weise könnte die Idee, Teil eines unendlichen Schöpfungsplans zu sein, in dem wir nichts anderes als ein winziger Ausdruck Gottes noch auf dem Weg der Vollendung sind, die im Voraus gebildete Ordnung völlig verdrehen. Eine Ordnung, die von wenigen sicher nicht für das Gute und den Fortschritt von allen eingesetzt wird. Die Interessen der Regierungen und der großen religiösen Institutionen sind heute mit den Interessen der sehr mächtigen multinationalen Unternehmen, welche die Weltwirtschaft bestimmen, identifizierbar. Die Gerechtigkeits-, Angemessenheits- und Brüderschaftsbotschaft dieser Wesen und die deutliche technologische Überlegenheit ihrer Raumschiffe, die im Kosmos fliegen können, stellen also in den Augen der Mächtigen eine Bedrohung dar. Dies ist der hauptsächliche Grund, dass die Regierungen und die großen religiösen Institutionen die Beweise der Existenz dieser Zivilisation seit jeher verneint haben. Daher gibt es Diskreditierungskampagnen auf der Grundlage von Filmen, die die Außerirdischen als grausame Invasoren darstellen, und auf der Grundlage von falschen Informationen, die in die Forschungskreise durchgesickert sind, um Verwirrung sowohl unter den Wissenschaftlern als auch unter denjenigen, die für das Thema empfänglich sind, zu stiften.

Giorgio Bongiovanni setzt seine Reise unter den Leuten fort, denen er die tiefe Verbindung zwischen Christus, seinem versprochenen Zweiten Kommen und dem Kontakt mit außerirdischen Zivilisationen erklärt. Die Christusbotschaft ist immer dieselbe: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Auf anderen Planeten ist dieses heilige Gebot so begriffen und verwirklicht worden, dass es die Entwicklung friedlicher und fortgeschrittener Zivilisationen im Gleichgewicht zwischen Wissenschaft und Geist erlaubt hat. Dieses Gleichgewicht hat das Reisen durch Raum und Zeit verwirklicht, um noch rückständige Planeten – wie unseren – zu erreichen und um diesen in ihrer Evolutionsmühe beizustehen. Aus diesem Grund wird dieser Kontakt abgesehen von der eventuellen Zustimmung unserer Regierenden stattfinden. Sowohl in Friedens- als auch in Kriegszeiten, sowohl im Klimagleichgewicht als auch im Klimachaos, das sowieso den Übergang des Planeten Erde von der dritten zur vierten Dimension kennzeichnet.

Giorgio Bongiovanni gründet das Verlagshaus „Nonsiamosoli Video“ noch immer im Jahr 1997, das sich mit der Produktion von Dokumentarfilmen und mit der Herausgabe der Magazine „TERZOMILLENNIO“ (DRITTESJAHRTAUSEND) und „UFO la visita extraterrestre“ (UFO der außerirdische Besuch) beschäftigt. Der Weg, der Giorgio zu diesen Ergebnissen geführt hat, war nicht einfach, aber im Gegenteil voller Leiden und Schwierigkeiten. Der tiefste Schmerz, der nie Erleichterung finden wird, ist die Trennung von seinem spirituellen Vater Eugenio Siragusa wegen methodologischer Verschiedenheiten. Die Entscheidung, die Giorgio trifft, ist, dass die Botschaft nicht nur verbreitet werden soll, aber sie mit Kraft und Kohärenz gelebt werden muss, es ist egal um welchen Preis. Um das zu erreichen, muss man völlig und absolut dahinter stehen. Diese klare Stellungnahme kostet Giorgio Bongiovanni den Verlust vieler Verfechter in Italien und im Ausland, die ihn beschuldigen, in seinem Programm gescheitert zu sein. Trotz der immer schwereren Bürde führt der Stigmatisierte seinen Weg fort. Das Magazin „TERZOMILLENNIO“ wird im Mai 1998 mit dem Untertitel „verso l'Antropocrazia“ (Richtung Anthropokratie), d. h. „Herrschaft des Menschen“, herausgegeben. Das Wort „Anthropokratie“ wurde von Nicoló Giuseppe Bellia, einem Philosophen der modernen Zeit, geprägt. Er theoretisiert die Verwirklichung von Gesetzes- und Wirtschaftsreformen, damit diese die Errichtung einer gerechteren Herrschaft gestatten. Giorgio nimmt das anthropokratische Projekt mit Begeisterung an und er fördert es, denn es stellt tatsächlich eine Gelegenheit dar, die universalen Prinzipien der Gerechtigkeit und der Gleichheit zu konkretisieren, von denen sich die universale Botschaft Giorgios inspirieren lässt. Auch in dieser Öffnung zu einem Werk hin, das dem von ihm gedienten Werk in allem ähnlich ist, werden ihm erbitterte Kritiken nicht erspart.

2. September 1998. Giorgio Bongiovanni blutet nochmals aus der Dornenkrone und weint Bluttränen. Die Wirkung dieser wiederholten Leidenserfahrung kann man in seinem Magazin nachlesen, dessen Sprache immer kritischer wird. Die Angriffe sind an die Verantwortlichen der Ursachen gerichtet, die die Hoffnungslosigkeit, das Elend und die Verlassenheit der Schwächsten, sowie die Verschmutzung und die Verwüstung der Umwelt und ihrer Ressourcen auslösen. Giorgio Bongiovanni versucht auch in diesem Fall, die Kräfte zu vereinen, und er nimmt in das Magazin „TERZOMILLENNIO“ Artikel und Interviews von Personen auf, die sich in jeder Sache zugunsten des Lebens einsetzen, unabhängig von ihrem Glauben oder ihrer politischen Überzeugung. Im selben Geist wird im Oktober das Magazin „UFO la visita extraterrestre“ geboren. Zusammen mit dem Magazin werden Dokumentarfilme veröffentlicht, die dank der Kontakte realisiert werden, die Giorgio Bongiovanni während verschiedenen internationalen Kongressen geknüpft hat. Es ist ein außerordentliches und in seiner Art einzigartiges Magazin, in dem Forschungen, Dokumente, Analysen, Meinungen der Experten und direkte Zeugnisse der Leute aus der ganzen Welt zusammenfließen. Aber auch im „UFO“-Magazin gibt es harte Kritiken gegenüber den Regierungen, die diese Wahrheit verschleiern und die deshalb de facto verhindern, dass die Menschheit an Wissen und vor allem an Bewusstsein gewinnen kann. Die Angriffe kommen überall her, sowohl von den Gegnern als auch von den vermutlichen Freunden. Giorgio löst deswegen alle Nonsiamosoli-Gruppen auf der Welt vor dem Sommer 1999 auf, damit – nach zehn Jahren Reisen, Blutungen und Botschaften – jeder anfängt, zu ernten, was er gesät hat, und damit jeder die Verantwortung für die eigenen Entscheidungen, auch in Bezug auf den eigenen konkreten Einsatz, übernimmt.

Giorgio lädt Maria Falcone – die Schwester des Richters, der 7 Jahre zuvor von der Mafia ermordet wurde – zum jetzt gewohnten sommerlichen Treffen ein, um Geld für die afrikanischen Kinder zu sammeln. An dem Treffen nehmen Forscher und Freunde aus der ganzen Welt teil. Maria Falcone einzuladen und die Erzählung ihres Lebens an der Seite eines Märtyrers der Gerechtigkeit zu hören, ist eine große Ehre und eine starke Gefühlserregung für Giorgio, seine Familie und seine Mitarbeiter. Dieser Moment kennzeichnet einen weiteren Wendepunkt im Leben von Giorgio Bongiovanni. Ein besonderes Ereignis geschieht: Eine große Sonnenfinsternis, die den sommerlichen Mittag beschattet, findet am 11. August statt und sie bringt eine sehr wichtige spirituelle Bedeutung mit sich. Die Wesen des Lichts teilen Giorgio mit, dass es von diesem Zeitpunkt an eine Beschleunigung der   Schwingungsfrequenzen des Planeten geben wird. Diese Veränderung wird eine Folge klimatischer Ereignisse (wie die ständigen Überschwemmungen, Erdbeben und die plötzlichen, unerklärbaren Klimaveränderungen, die wir heute erleben) wie auch apokalyptischer Ereignisse (wie z.B. die Eskalation der terroristischen Gewalt) verursachen.
 
DIE GESCHICHTE VON GIORGIO BONGIOVANNI (BIOGRAFIE 3. TEIL)

2. September 1999. Zehn Jahre Stigmata. Zum vierten Mal fließt das Blut aus der Dornenkrone und aus den Augen von Giorgio Bongiovanni.
Der dritte Teil seiner Mission hat begonnen.
Neben den ständigen Reisen und Treffen widmet sich Giorgio eifrig dem Lesen von Prozessakten und dem Hören von hunderten Audiokassetten, in denen Richter – wie Giovanni Falcone und Paolo Borsellino – und Kollaborateure der Justiz erklären, was Cosa Nostra (Name der sizilianischen Mafia) ist, wie groß ihre Macht ist und vor allem warum es so schwierig ist, sie zu besiegen. Aber mit welchen Interessen fallen die Interessen der Mafia zusammen?
Er versucht mit dem neuen Magazin „ANTIMAFIADuemila“ (ANTIMAFIAZweitausend) auf diese Fragen eine Antwort zu finden. „ANTIMAFIADuemila“ wird als vorläufiger Ersatz für „TERZOMILLENNIO“ herausgegeben, dessen Inhalte sowieso anfingen, in dieselbe Richtung zu gehen.
 
Das Magazin wird am 25. März 2000 dank der unentbehrlichen Hilfe der Chefredakteurin Andreina De Tomassi in Palermo vorgestellt, wo es von verschiedenen Richtern, Justizbehörden und Legalitätsverfechtern mit Anklang aufgenommen wird, die Giorgio und seiner Gruppe von jungen Journalisten ab sofort ihre Hilfe (wie z.B. offizielles Material, Interviews und Artikel) anbieten werden.
Die Entscheidung von Giorgio, sich dem Kampf gegen die Mafia zu widmen, wird nur von einer geringen Mehrheit seiner Unterstützer verstanden. Viele entfernen sich zwischen Angst und Polemiken von ihm.
 
Doch die Jungfrau hatte Giorgio von Beginn seiner mystischen Erfahrung an damit beauftragt, den Antichristen zu entlarven: Der Antichrist soll nicht als Person, die in sich das Böse verkörpert, aber als die Gesamtheit der negativen Kräfte, die die Welt unterjochen, gesehen werden.
Die Mafia ist in der Tat – so erklärt es Giorgio – eine dieser Kräfte und ihre Bekämpfung stellt den schnellsten Weg dar, um seine Mission zu erfüllen.
Es sind sehr schwierige Jahre für ihn, für seine Familie und für die wenigen Freunde, die sich für dieselbe Sache entschieden haben.
Durch die Nachforschung über die organisierte Kriminalität, nicht nur von einem technischen und journalistischen, aber auch von dem spirituellen Gesichtspunkt aus, werden sich alle über den jetzigen Kampf auf dem Planeten immer bewusster.
Die Worte der Bibel hallen wieder: Armageddon, der Endzusammenstoß zwischen dem Guten und dem Bösen.
Der Preis für den eigenen Beitrag in diesem Evolutionsprojekt ist hoch und riskant. Giorgio ist wie immer der Erste, der den höchsten Tribut zahlt: Er bietet aufgrund der Stigmata nicht nur sein Blutopfer, aber er stellt sein Leben ganz zu Verfügung.
 
Das Magazin ANTIMAFIA erhält von den Interessierten große Zustimmung, aber das Thema ist bei den anderen Leuten unbeliebt. Um das Magazin zu unterstützen, wird „Nonsiamosoli Video“ in „STUDIO3“ umgewandelt. STUDIO3 wird noch immer von Giorgio Bongiovanni geführt und wird ein richtiges Unternehmen der Video- und Multimediaherstellung, dessen Ertrag ganz für das Fortsetzen des Werkes verwendet wird. Das Werk kann aber auch auf spontane Spenden gutherziger Menschen und auf die Selbstfinanzierung der engsten Mitarbeiter zählen.
 
Bald ist der 2. September 2000. Giorgio erlebt ein noch schlimmeres Leiden als zuvor. Neben den Bluttränen und der Blutung der Dornenkrone sind auf seinem Körper andere Wunden an den Kniescheiben und auf den Armen bei den Handgelenken und den Ellbogen sichtbar. Wie wenn er Schläge auf die Knie bekommen hätte. Giorgio liegt auf dem Bett, ohne dass er die Beine und den Rest des Körpers bewegen kann. Neben ihm wohnen die Familie und einige Freunde erschüttert dem neuen Leidenswunder bei.
Die in dieser Periode erhaltenen Botschaften haben einen starken, prophetischen Inhalt und sie sagen sehr schlimme Ereignisse in Kurzem voraus, die dieses Mal in den reichen Ländern stattfinden werden. Giorgio erklärt seinen Mitarbeitern, dass er sich, je länger die Zeit vergeht, immer bewusster darüber wird, von einem Wesen des Lichts geführt zu werden, das er Nibiru-Arat-Ra nennt. Die Symbiose mit diesem höheren Bruder ist so groß, dass er seine eigene Persönlichkeit von der dieses Wesens nicht trennen kann. Viele Botschaften werden deshalb die Unterschrift von Nibiru tragen, auch wenn sie von der Hand Giorgios geschrieben werden.
Das Vorgehen gegen die Mafia wird inzwischen immer voller mit Verpflichtungen und Terminen: Tagungen, Buchvorstellungen, Interviews. Das Magazin wird ein Bezugspunkt und wird auch von einer expandierenden Internetseite unterstützt. Giorgio wird oft als erfahrener Journalist des Themas dazu eingeladen, an diesen Veranstaltungen teilzunehmen.
Die Wundmale stellen kein Hindernis in seinem Arbeiten dar, obwohl sie ziemlich offensichtlich sind – besonders das Wundmal auf der Stirn. Richter und Journalisten sind, abgesehen von der persönlichen, mystischen Erfahrung Giorgios, an der Professionalität interessiert, mit der er Nachrichten und Berichte veröffentlicht.
 
Im September 2001 ist Giorgio in den Vereinigten Staaten. Zum ersten Mal verbringt er den 2. September ganz allein in einem fremden Land. Die Familie und die Freunde sind alle in Erwartung versammelt, um ihm zuzuhören. Giorgio hat, wie jeden Tag, aus allen 6 Stigmata geblutet und legt allen nahe, vereint zu bleiben.
Er kommt am 5. September, dem Tag seines Geburtstags, nach Italien zurück.
Am 11. September 2001 bricht das Wüten des islamistischen Terrorismus los. Vier Linienflugzeuge mit hunderten Passagieren an Bord werden von fundamentalistischen Kamikazen entführt. Zwei Flugzeuge werden in die Twin Towers von New York gesteuert. Es wird eine makabere und ebenso spektakuläre Ausführung des Wahnsinns ins Leben gerufen. Ein anderes Flugzeug wird eine Seite des Pentagons durchstoßen und das Letzte wird im Staat Pennsylvania abstürzen.
Ab diesem Tag hat die Welt, die wir kannten, sich verändert.
Angst und Gräuel sind auch in dem wohlhabenden und ruhigen Westen, „in den reichsten Ländern“ angekommen.
 
Giorgio entscheidet sich dazu, über die Ereignisse dieses neuen Krieges auch in der Zeitung ANTIMAFIA zu berichten, in die er zwölf Seiten des Magazins TERZOMILLENNIO einfügt. Der Zweck ist immer derselbe: Man möchte die Ursachen analysieren und aufzeigen, die zu dem Zustand des Präventivkrieges geführt haben, den wir seitdem erleben.
Giorgio verbreitet dann durch das Prospekt „Armageddon“ auch eine spirituelle Deutung des Ereignisses und er verbindet es sofort mit dem Inhalt des Geheimnisses von Fatima. Er erhält auch Botschaften von den Wesen des Lichts und gibt nochmals einige Schriften von Eugenio Siragusa heraus.
Der Ton der Warnungen ist ernst. Diese Wesen sagen nochmals klipp und klar, dass unsere Zivilisation sich am Rand der Katastrophe, des Atomholocausts befindet, und sie warnen davor, dass sie im Falle eines Atomkonflikts eingreifen werden, um den Planeten zu schützen.
Im Rahmen der Mafiabekämpfung schafft Giorgio es, ein Exklusivinterview mit Salvatore Cancemi zu führen. Cancemi ist einer der wichtigsten Kollaborateure der Justiz, Ex-Mitglied des Provinzialausschusses von Cosa Nostra – die sogenannte „Cupola“ („Kuppel“: leitender Mafia-Gipfel mit Entscheidungsgewalt). Das Interview kam wegen der besonderen Schutzbedingungen, unter denen der Kollaborateur der Justiz lebt, bei mehreren Treffen zustande. Dabei entstand im Jahr 2002 das Buch „Riina mi fece i nomi di …“ (Riina sagte mir die Namen von …) (ed. Massari).
Die täglichen Blutungen und die mystischen Erfahrungen dieser Jahre werden von Giorgio auf eine intimere Art im Vergleich zur Vergangenheit gelebt, so sind auch die spirituellen Treffen seltener und auf wenige Freunde beschränkt.
 
Giorgio spürt am 11. Februar 2002, nach Medjugorje gehen zu müssen, wo er nach einer Weile wieder die Marienerscheinung erlebt. Die Jungfrau hat Giorgio nie verlassen und sie hat immer ihren barmherzigen Mantel ausgebreitet, um ihn zu schützen und zu trösten. Giorgio bittet die Jungfrau darum, das Wundmal auf der Stirn unsichtbar werden zu lassen, aber den Schmerz zu behalten, denn die Mission, die er aktuell ausführt, erfordert eine gewisse Diskretion. Die Madonna akzeptiert seine Bitte, doch sie spezifiziert, dass das Kreuz an bestimmten Ereignissen wieder sichtbar wird, stattdessen werden die anderen Wundmale bis zum Ende seiner Aufgabe permanent sichtbar bleiben.
Die Stirn Giorgios wird so nach neun Jahren, zumindest vor den realen Augen, wieder frei von dem Wundmal, so wie wenn es nie existiert hätte. Es ist ein weiteres Wunder, das die Forscher des Phänomens und besonders Michael Hesemann, der nach Italien zu Besuch kam, beeindruckt.
Im Mai stellt Giorgio anlässlich des zehnjährigen Gedenkens an das Blutbad von Capaci eine Videokassette mit dem Titel „Il potere e la mafia“ (die Macht und die Mafia) in Palermo vor. In der Videokassette erklären die originalen Stimmen von Giovanni Falcone und Paolo Borsellino während der zahlreichen Tagungen, an denen sie teilnahmen, die Geburt und die Entwicklung der Mafiakriminalität und die Methoden, um sie zu bekämpfen.
Giorgio lernt Manfredi Borsellino – den Sohn des am 19. Juli 1992 ermordeten Richters Paolo Borsellino – im selben Jahr kennen. Manfredi Borsellino erteilt ihm die Erlaubnis, die unveröffentlichten Schriften seines Vaters herauszugeben, die im Büro des Richters gelagert waren.
 
Im Juli 2003 kommt das Buch „Giustizia e Veritá“ (Gerechtigkeit und Wahrheit) heraus: Es besteht aus der kompletten Sammlung der Manuskripte des Richters, die von einem Vorwort Manfredis selbst eingeleitet wird.
Giorgio fängt im Laufe des Jahres wegen der großen Bitten der Leute und aus Gehorsam gegenüber dem Höheren Willen wieder an, Einladungen zu spirituellen Konferenzen und Kongressen anzunehmen. Giorgio folgt seinem inneren Ruf und dadurch lernt er Gabriella Magnani, ihren Ehemann Nando und den Sohn Marcello kennen. Gabriella Magnani folgt seit mehr als 40 Jahren einem spirituellen Weg und sie erlebt eine sehr intensive persönliche Erfahrung, in deren Verlauf sie Zeichen erhält, die sie dazu bringen, ihren Weg immer mehr mit dem von Giorgio zu kreuzen.
Gabriella ist in der Tat die Präsidentin einer Stiftung ohne Erwerbszweck „l´Arca della nuova alleanza“ (die neue Bundeslade), die sich um bedürftige Kinder in Afrika und verlassene Kinder in verirrten Orten der argentinischen Anden kümmert. „L´Arca della nuova alleanza“ arbeitet in Partnerschaft mit der Stiftung „Fundación Los Niños del Mañana“, die von einem teuren Freund Giorgios, Raul Bagatello, geleitet wird. Giorgio wird Gründungsmitglied und opfert sich persönlich dafür auf, Nahrungsmittel, Kleidung und Geld zu sammeln und diese Dinge an die dortigen Gebiete zu schicken.
Es ist Weihnachten 2003. Giorgio Blutet stark und das Kreuz erscheint wieder auf seiner Stirn. Die Botschaften, die er erhält, haben einen hochesoterischen Inhalt und sie betreffen hauptsächlich die Rückkehr Christi und die Erfüllung der Mission Giorgios.
Nach wenigen Tagen wird das Wundmal wieder resorbiert.
 
Giorgio beginnt im Januar 2004 auch wieder die völlige spirituelle Tätigkeit und er entscheidet sich dafür, einen Teil seiner Botschaften in dem Buch „De Rerum Divinarum Scientia Nova“ (Neue Theologie) herauszugeben.
Der Terror erschüttert am 11. März 2004 nochmals die Welt. Zehn Bomben explodieren in drei Zügen, die von Bahnhöfen in der  Nähe von Madrid abfahren. Das verursacht hunderte Tote und infolgedessen den Sturz der Regierung. Die Prophezeiungen erfüllen sich.
Ostern nähert sich. Die Madonna kündigt Giorgio eine Zeit starken körperlichen, psychischen und spirituellen Leidens an, auf die sich Giorgio nochmals mit voller Hingabe vorbereitet.
Er sagt seiner Familie und seinen engsten Freunden oft, dass ihm nicht viel Zeit geblieben ist, um seine Aufgabe zu Ende zu bringen.
Sein Wunsch nach Gerechtigkeit ist groß, so groß, dass es sich oft wie ein schmerzhafter Krampf anfühlt. Für jedes Kind, das stirbt, ruft Giorgio nach Gerechtigkeit; für jeden Menschen, der getreten, vergewaltigt oder vergessen wird, schreit Giorgio nach Gerechtigkeit, bis er sich direkt an den Vater wendet, damit sein Wunsch nach Liebe für die Leidenden erfüllt wird.
 
Das Jahr vergeht wegen der vielen Verpflichtungen schnell und im Herbst unternimmt Giorgio mit einigen Freunden von Pordenone eine Reise nach Südamerika: Argentinien, Paraguay und Uruguay. Der Himmel bittet ihn bei seinem Ankommen um eine erneute Verfügbarkeit: Er soll sich vorübergehend für 1260 Tage (etwa dreieinhalb Jahre) in Südamerika und besonders in Montevideo, der Hauptstadt von Uruguay, niederlassen.
Die Aufgabe, die ihm anvertraut wird, besteht darin, die Seelen der dortigen Länder aufzuwecken, weil diese Seelen zwar arm an materiellen Waren, aber dafür reich an spiritueller Sensibilität sind.
Giorgio reist am 9. Dezember 2004 für die neue, sehr wichtige Etappe seiner Mission ab. Er reist ganz allein – seit langem war er es gewohnt, sich völlig selbstständig zu bewegen, als ob er sich für diese weitere Prüfung vorbereitet hätte.
 
Uruguay ist ein besonderes Land für Giorgio. Es ist das erste Land, das er zu Beginn seiner Erfahrung besucht hat, und es ist ein Ort, der ihm heilig ist, weil er das Wundmal in der Rippengegend (28. Mai 1992) und das Wundmal auf der Stirn (26. Juli 1993) hier erhalten hat. Trotz der vergangenen Zeit und der Distanz empfängt eine Gruppe von Freunden und Mitarbeitern die Nachricht seines Umzugs mit Begeisterung und Hilfsbereitschaft. Viele Freunde warten auf Giorgio, unter ihnen der Journalist und alte Freund Jean Georges Almendras und seine Lebensgefährtin Erika Pais, mit der Giorgio den Kulturverein „Un punto en el infinito“(ein Punkt in der Unendlichkeit) und seinen neuen operativen Sitz gründet. Alte und neue Freunde nähern sich bald und alle zusammen bilden eine Gruppe, die sich sofort an die Arbeit macht.
Giorgio beginnt seine Arbeit dort mit großem Elan und er plant mit seinen Mitarbeitern die Verwirklichung des Auftrags, der ihm gegeben wurde. Dieser besteht aus drei Hauptrichtungen, die sich schon in den letzten Jahren in Italien abgezeichnet haben: den leidenden Menschen, besonders den Kindern im schweren Armutszustand, zu helfen; das Gesicht des Antichristen zu zeigen; die spirituelle Botschaft, dessen Zeuge und Übermittler er ist, hauptsächlich über die bevorstehende Rückkehr Jesu Christi zu verbreiten.
 
Die Anwesenheit Giorgios in Uruguay weckt die Aufmerksamkeit der Medien, die seine Geschichte immer mit respektvollem Interesse angesehen haben. Die nationalen Fernsehsender „Canal 4“ und „Canal 5“, verschiedene Radiosender wie „Radio Oriental“ und viele Zeitungen widmen ihm große Präsentationsflächen. Die Leute empfangen ihn mit Wärme, sie erinnern sich an ihn, sie halten ihn auf der Straße an und sie suchen nach ihm. Giorgio enttäuscht sie nicht. Er wird die Bürger von Montevideo zum ersten Mal im Januar 2005 bei dem Theater ATENEO treffen. Mehr als 500 Menschen nehmen daran teil und sie werden ihm ab diesem Moment so treu folgen, dass das Treffen ein fester Termin wird. Giorgio wird tatsächlich eine Reihe von Seminaren halten.
 
Um den Kontakt mit dem Publikum, das immer größer wird, aufrecht zu erhalten, gibt der Verein ein vielschichtiges Mitteilungsblatt „Del Cielo a la Tierra“ (vom Himmel zur Erde) heraus, das den Bericht über die Initiativen und die Botschaften der Höheren Dimension enthält. Mit demselben Zweck wird die Internetseite  www.unpuntoenelinfinito.com  geboren, die in kurzer Zeit hunderttausende Kontakte zählen wird. Es ist ein wertvolles Fenster zur Welt, gemeinsam mit der italienischen Internetseite  www.giorgiobongiovanni.it , die von den höheren Brüdern besonders empfohlen wurde.
Montevideo ist nur der Anfang. Alle lateinamerikanischen Länder müssen gemäß dem Gebot des Himmels von den Blutungen getränkt werden, die Giorgio seit über 15 Jahren noch immer lebt.
 
Es ist die Zeit Argentiniens. Buenos Aires ist ein zweites Zuhause für Giorgio. Hier warten auf ihn sein teurer Freund, der Richter Juan Alberto Rambaldo, seine Ehefrau Liliana und ihre Familie zusammen mit vielen Freunden mit offenen Armen. Alle sind dazu bereit, ihm die ganze Unterstützung, Hilfe und Zuneigung zu geben, die er braucht, auch um die Trennung von seiner Familie, die ihm besonders schwer fällt, zu verkraften.
Die operativen Erfordernisse benötigen die offizielle Erschaffung zweier neuer Vereine „Del Cielo a la Tierra“, einer mit Sitz in der Hauptstadt Buenos Aires und der andere in Las Parejas. All diejenigen, die die Botschaft billigen, verstehen die Notwendigkeit, dass der eigene spirituelle Glaube in die Praxis umgesetzt werden muss, und sie versammeln sich, um die Initiativen in den verschiedenen Zentren überall auf dem ausgedehnten Territorium Argentiniens zu koordinieren: in Rosario, La Pampa, Paraná, Santa Fe, Buenos Aires, Las Parejas, Gualeguaychú, Cordoba, Salta, Catamarca, Tucuman und in anderen Städten.
 
Das Land gewinnt im Laufe der Zeit eine noch tiefere Bedeutung für Giorgio, weil sich hier seine Mission und die Mission von Raul Abel Bagatello begegnen. Raul Bagatello ist bekannt als „der Missionar der Anden“ und er kommt im Mai 2005 nach Italien, um zusammen mit Giorgio und mit anderen Mitarbeitern „Funima International onlus“ (www.funimainternational.org) zu gründen.
Eine neue Koordinierung wird zur Stütze der „Comedores“ (die Kantinen, die auf den Anden verteilt sind) angelegt. Die Comedores wirken dank der freiwilligen Hilfe von Privaten, von wirksamen operativen Gruppen und von Vereinen wie „Il Sicomoro“ von Pordenone, „Il Punto Infinito“ von Bari und andere.
 
Giorgio besucht zusammen mit Raul alle Kantinen, die von den Verantwortlichen der Stiftung „Fundacion los Niños del Mañana“ lobenswert geleitet werden. Der italienische Stigmatisierte kann die schlechte Lage persönlich sehen, in der hunderte Kleine überleben, und er kann verstehen, wie viel auch die kleinste Spende die Qualität ihres Lebens verbessert. Diese Kinder stellen auf einer spirituellen Ebene eigentlich einen Rettungsanker für diejenigen dar, die ihnen helfen. Giorgio erklärt: Wenn wir den Leidenden beistehen, ist es, wie wenn wir uns dem Kreuz auf dem Golgota nähern; wenn wir ihre Leiden erleichtern, ist es, wie wenn wir einen Dorn aus der Dornenkrone des Meisters herausziehen. Es ist die Gelegenheit zur Erlösung und es ist eine besondere Ehre, sich dem gequälten Körper Christi nähern zu können. Die leidenden Kinder – wie alle Armen auf der Welt – bieten an, sich selbst zu opfern, um die Seelen zu erlösen und um zum Altruismus und zur Solidarität anzutreiben: Wie die Wundmale ein Aufruf zur Liebe für den Nächsten nach dem Vorbild der Lehren Jesu Christi sind.
Eine bestimmte Botschaft an die Herzen der Menschen, die der Egoismus und der Materialismus hart und gleichgültig gemacht haben.
Eine wertvolle Synergie wird mit Raul geboren. Alle Konferenzen, die Giorgio in diesen Jahren hält, sind wie immer ohne Eintritt, aber die Teilnehmer werden gebeten, eine Spende für die Kinder von Funima International zu tätigen. „Die Armen, die anderen Armen helfen!“ erklärt Giorgio in vielen Situationen mit der tiefen Freude, um so zu wichtigen Nahrungssammlungen beitragen zu können.
 
In fast zwei Jahren Arbeit sowohl in Südamerika als auch in Italien ist die Zahl der betreuten Kinder von wenigen hunderten auf bis zu etwa 1700 in den 8 Comedores in den Anden des Nord-Ost Argentiniens angewachsen, wo auch den Kindern und Familien geholfen wird, die einsam in den unwegsamsten Zonen der Kordillere leben. Die Solidarität erreicht sogar die Kantine von Villetta in Paraguay und das zuletzt eröffnete Empfangszentrum „Rayo de Luz“ in Montevideo, Uruguay. Es sind noch weitere Projekte verwirklicht worden: ein Empfangshaus in Las Cuevas unter Mitwirkung des Vereins „A.G.A.P.E. onlus“ aus Rom; drei Brunnen, um Wasser aus den tiefen Grundwässern schöpfen zu können; man hat es geschafft, elektrischen Strom nach Santa Lucia-Chancani zu bringen. Und die Arbeit, um Hilfe dorthin zu bringen, wo sie gebraucht wird, geht natürlich weiter.
Das nächste Ziel für Giorgio ist Paraguay. Es ist ein gequältes Land, wo die tiefe Korruption der Institutionen Armut und Verfall verursacht hat.
 
Zusammen mit dem Wirtschaftler Omar Cristaldo, seiner Ehefrau Hilda und vielen anderen einfachen Menschen, aber auch mit Profis wie dem Staatsanwalt Jorge Figuereido, bildet sich der Verein „Del Cielo a la Tierra“ auch in diesem Land, um alle Seelen zu vereinen, die das spirituelle Wissen erhalten wollen, und um die Botschaft mit dem richtigen Respekt und mit unentbehrlicher Ehrlichkeit zu verbreiten.
Hier gründet Giorgio zusammen mit der Ärztin Chantal Hulin Jirasek und ihren Mitarbeitern – Fachpersonal im medizinischen Bereich – und mit der Ärztin Carmen Recale den Verein „Justicia y Verdad“, der sich besonders um die Kinder kümmert, die auf den gewalttätigen Straßen der Hauptstadt Asunción völlig verlassen sind. Es sind Kinder jeden Alters, die auf den Gehwegen schlafen und betteln müssen, um zu überleben. Diese Kinder schnüffeln Klebstoff, um den Hunger nicht zu spüren, und viele werden für pädophile Partys „gemietet“ oder in die Prostitution gedrängt. Um zu versuchen, dieser Situation totaler Zerstörung zu widerstehen, eröffnet die Ärztin Chantal ein Ambulatorium, das verschiedene Leistungen bietet: Dienste Erster Hilfe; Hygienische Behandlungen; Waschmöglichkeiten; Desinfektion gegen Parasiten und Läusen, mit denen die Kinder verseucht sind; Blutanalysen, um zu kontrollieren, dass sie sich keine Geschlechtskrankheiten, Aids oder Infektionen jeglicher Art zugezogen haben.
 
Ein Vesper oder ein warmes Essen hilft den Kindern dann, die Nacht zu überstehen, und es schenkt ihnen die Hoffnung, nicht mehr ganz allein zu sein.
Die Unterstützung von „Funima International“ in Italien und des spanischen Vereins ohne Erwerbszweck „Manoj pro la mondo“ (Hände für die Welt) arbeitet ständig in diese Richtung. „Funima International“ wird von Giorgios Sohn, Giovanni Bongiovanni, und von der Mitarbeiterin Mara Testasecca geleitet. Der spanische Verein „Manoj pro la mondo“ wurde von einigen Freunden Giorgios sehnlichst gewollt. Unter ihnen befindet sich ein teurer Jugendfreund von ihm: Emanuel Mouriño Caglioni, aus Vigo, Spanien, an der Grenze zu Portugal.
 
Chantal, ihr Ehemann Osmar und andere Volontäre haben dank der ständigen, wenn auch bescheidenen monatlichen Zuwendungen ein weiteres Empfangshaus für Kinder eröffnet. Das Empfangshaus ist für diejenigen Kinder, die einen schwierigen Weg gehen, um ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen.
Das Leben mit Betteln, Drogen und Prostitution – die einzige Lebensart, die sie bis jetzt erlebt haben und mit der sie sich identifizieren – wirkt auf ihre geschändeten kleinen Psychen leider wie ein dramatischer Magnet. „Justicia y Verdad“ arbeitet nicht nur durch praktische Hilfe, aber auch durch das Aufzeigen der Gründe, die solche schlimmen Lebensumstände verursacht haben. Zu diesem Zweck geben sie ein Informationsblatt mit dem bedeutungsvollen Titel „Punto Rojo“ heraus: Roter Punkt, d.h. ein roter Alarmpunkt für die Armen der Welt. Die Berichte, die von den Mitarbeitern der Ärztin Hulin geschrieben werden, werden auch in dem Magazin ANTIMAFIADuemila veröffentlicht, das den Nachrichten aus Südamerika eine Sonderbeilage widmet, eben um der Tätigkeit des Direktors im Außendienst zu folgen. Die Vereine, die Giorgio in Italien gegründet hat, arbeiten unermüdlich. Die modernen Technologien gestatten von weit weg die Koordinierung aller Abteilungen des Werkes in den Händen junger Männer und Frauen, denen Giorgio geholfen hat, aufzuwachsen, und die jetzt Profis geworden sind. Diese jungen Leute haben die Verantwortung übernommen, alle Tätigkeiten in ständigem Wachstum vorwärts zu bringen. Die Zusammenarbeit zwischen den vielen Gruppen, die in verschiedenen Ländern auf der Welt angesiedelt sind, gestattet weltweite Initiativen großer Bedeutung sowohl für die Kinderhilfe als auch für den Kampf gegen die organisierte Kriminalität.
Giorgio führt seine Tätigkeit gegen die Mafia in der Tat in Uruguay, Paraguay und Argentinien fort. Er interviewt verschiedene Persönlichkeiten, auch den uruguayischen Innenminister José Diaz, dem Giorgio einige Gesetzesänderungen zum Beispiel ähnlich dem italienischen Rechtssystem vorschlägt. Er interviewt auch Funktionäre, die vor allem mit dem Kampf gegen den Waffen- und Drogenhandel durch die dreifache Grenze beschäftigt sind, die die drei Länder (Brasilien, Argentinien und Paraguay) miteinander verbindet.
 
Eine wichtige internationale Zusammenkunft wird im Juni 2006 an der Universität von Rosario, wo der Richter Juan Alberto Rambaldo seit Jahren arbeitet, organisiert. An der Zusammenkunft nehmen die italienischen Richter Antonio Ingroia (stellvertretender Staatsanwalt der DDa von Palermo) und Leonardo Guarnotta (Präsident des Gerichts von Termini Imerese (PA) und schon Mitglied des Antimafiateams von Falcone und Borsellino) teil. Dem Ereignis, das einen großen Erfolg beim Publikum und in der Presse hat, folgt die Konferenz, die ANTIMAFIADuemila jedes Jahr in Palermo zum Andenken an den Richter Paolo Borsellino und an die Polizisten seiner Eskorte organisiert. Auch der Richter Rambaldo, der  uruguayische Richter Pablo Eguren – der seit Jahren mit heiklen Untersuchungen in seinem Land beschäftigt ist – und der Journalist Jean Georges Almendras nehmen im Jahr 2006 an der Konferenz teil.
 
Das Engagement, das der Stigmatisierte reichlich im Sozialbereich einbringt, entspringt der ständigen spirituellen Erfahrung, deren Protagonist er ist. In dieser wichtigen Phase seiner Mission wird er von einem Wesen begleitet, das aus der vierten Dimension stammt und Setun Shenar heißt. Setun Shenar kündigt ihm eine baldige Kundgebung der Zeichen im Himmel und auf der Erde an, wie auch viele Sichtungen von außerirdischen Flugobjekten und von Raumschiffen des Lichts.
Viele außergewöhnliche Videos werden in der Tat in Ländern Lateinamerikas aufgenommen und auch viele Bezeugungen werden von überall aus dem ganzen Kontinent gemeldet. Diese zu sammeln, ist nochmals Jaime Maussans Aufgabe, der damit wertvolle Dokumente entwirft und der immer in enger Verbindung zu Giorgio geblieben ist.
Der Journalist hat nie aufgehört, die außerirdische Tatsache zu erforschen und diese in ständige Verbindung mit den meist katastrophalen Ereignissen zu setzen, die unseren Planeten mit immer bedenklicherer Häufigkeit treffen.
 
Das auffälligste Beispiel hat sich mit dem furchtbaren Hurrikan Katrina am 29. August 2005 ereignet, der New Orleans zerstört hat. Nur 15 Tage zuvor (am 14. August) wurde eine eindrucksvolle Formation aus sieben Lichtkugeln, die wie die Form des christlichen Kreuzes angeordnet waren, in San Petersburg im Himmel Floridas gefilmt, fotografiert und dann analysiert. Die Bilder sind so vielsagend, dass sie zu den außerordentlichsten ufologischen Dokumenten gehören. Nach Meinung Maussans ist es ein Zeichen, das der Menschheit klar macht, dass außerirdisches Leben im Kosmos existiert; aber es ist auch eine Warnung, eine Mahnung, ein Ruf zur Suche nach Lebensmodellen, die auf der Ebene der Nachhaltigkeit und der Sozialgerechtigkeit ausgeglichener sind.
 
Der mexikanische Forscher ist wegen dem Weg ohne Rückkehr, den unser Planet genommen hat, sehr besorgt und er glaubt, dass Giorgio ein lebendiges Zeichen darstellt, welches durch seine Worte auch die anderen Zeichen klar werden lässt und verständlich macht.
Er organisiert mit Giorgio eine 20 Tage lange Reise in ganz Mexiko, um gemeinsam mit ihm „Die Prophezeiung“ vorzustellen. Es handelt sich um einen spirituellen Weg, auf dem sie erklären: die Bedeutung der Zeichen und der natürlichen und übernatürlichen, in dieser Zeit geschehenden Ereignisse, die durch Fotos und Videos dokumentiert sind; die esoterisch-spirituelle Verbindung zwischen den Inhalten der Bibel und den jetzigen Zeiten; die Hoffnung einer besseren Welt verbunden mit dem Zeugnis und dem Opfer des Lebens vieler gerechter Menschen; und den Glauben an die Rückkehr des Meisters Jesus Christus, die Christus selbst angekündigt hat. (Lukas Kap.21,Vers 27;  Matthäus Kap.24, Vers 30)
Während des ganzen Monats Februar 2006 füllen sich die Theater in ganz Mexiko über alle Erwartungen. Die Reaktion der Leute ist überraschend. Viele sind die Teilnehmer und sie folgen allem aufmerksam, was die beiden Redner sorgfältig zeigen und erklären. Jaime produziert dann Fernsehberichte über diese Treffen und überträgt sie in seiner populären Sendung „Los grandes misterios del tercer milenio“.  
Es sind Millionen Zuschauer und man geht davon aus, dass bei den Konferenzen insgesamt über 15.000 Personen anwesend waren.
Giorgio kehrt fast jede drei Monate nach Italien zurück und während seiner Heimkehr vereint er sich wieder mit der Familie. Auch in Italien nimmt er an Treffen spiritueller Art teil, wo er dieselben Inhalte, wie gemeinsam mit Maussan in Mexiko, erklärt. Und Pier Giorgio Caria, jahrelang Giorgios Freund, übernimmt die Vertretung Maussans.
 
Pordenone, Mailand, Varese, Bari, Catania und andere italienische Städte werden ihn mit voller Begeisterung empfangen, wie wenn man einen nur momentan verlorenen Faden wieder aufnimmt.
Es ist während eines dieser Seminare, als Giorgio Antonio Urzi und seine Lebensgefährtin Simona Sibilla trifft. Es sind zwei junge Menschen, die eine außerordentliche Erfahrung erleben: Aus dem kleinen Dachgeschoss, in dem sie in Cinisello Balsamo, in der Vorstadt Mailands, wohnen, nimmt Antonio eindrucksvolle Videos fliegender Untertassen auf. Die Flugobjekte der Videos sind von großer Dimension und die Bilder sind so scharf, dass die Experten – darunter auch der berühmte Spezialist aus Phoenix in Arizona Jim Dilettoso – sie als einige der besten Bilder weltweit bezeichnet haben. Jaime Maussan wird, zusammen mit Pier Giorgio Caria von Italien aus, den Fall des jungen Paares aufmerksam verfolgen, der ohne Zweifel mehr als nur eine Spur in der Geschichte der Ufologie hinterlassen wird. Seine Videos werden in allen Konferenzen gezeigt, die Giorgio sowohl in seiner Heimat als auch im Ausland hält.
 
Die Mission in Südamerika schenkt Giorgio große Befriedigung.
In der Tat haben sich operative Zentren auch in Chile, in der Hauptstadt Santiago wie auch in Las Ventanas, und in Uruguay, in den Städten Fray Bentos und Maldonado, gebildet. In Montevideo eröffnet man ein neues Empfangshaus, das mehr Personen aufnehmen kann. Nicht weniger wichtig sind auch alle Gruppen, große und kleine, die aus kleinen Städten wie Colonia Valdense, Artigas, Treinta y Tres, etc. die Tätigkeiten vorwärtsbringen.
Das gibt ihm die Möglichkeit, ein bisschen mehr Zeit in Italien zu verbringen, wo die Leute nach ihm suchen. Die Menschen können sich durch seine italienische Website und durch das nationale Sekretariat informieren. Aber es ist infolge einer bekannten Fernsehsendung so, dass man einen Boom von E-Mails und Anrufen verzeichnet. Es weckt nochmals die Aufmerksamkeit auch anderer Medien des schönen Italiens, das von Giorgio oftmals „das neue Jerusalem“ genannt wird. Die Fernsehsendung, in die Giorgio eingeladen wird, heißt „Il Bivio“ und wird vom Moderator und Sänger Enrico Ruggeri geleitet. Die Sendung zeigt den Gästen die Möglichkeit eines anderen Lebensverlaufs infolge der getroffenen Entscheidungen auf.
 
Im Studio  muss sich Giorgio den Angriffen eines Priesters und einer angeblichen Psychologin entgegensetzen, die – weil sie deutlich unvorbereitet sind – versuchen, ihn in Schwierigkeiten zu bringen, aber sie schaffen es nicht. Die Folge endet mit dem Vorschlag, den der Moderator an Giorgio richtet, sich Analysen zu unterziehen, um die Wahrhaftigkeit der Wundmale nachzuweisen. Giorgio lehnt den Vorschlag ab, weil die Analysen seiner Zeichen – wie er oftmals erklärt hat – schon in den 90er Jahren von einigen, auch forensischen Ärzten durchgeführt wurden. Diese Ärzte stimmten darin überein, keine wissenschaftliche Erklärung der Wundmale geben zu können. Die Analysen bestehen aus einem schmerzhaften Verlauf, dem Giorgio sich nicht mehr unterziehen will. Seine Entscheidung spaltet die Zuschauer in zwei Parteien. Viele bleiben verblüfft, manche glauben, dass es der Beweis der Unwahrheit der Zeichen ist; aber viele, sehr viele überhäufen Giorgio über sein Sekretariat mit Dankesworten und Zusprüchen.
Das Jahr 2007 beginnt mit diesem Fernsehauftritt, der irgendwie einen „Vortest“ seiner definitiven Heimkehr symbolisiert.
 
Giorgio erlebt am 6. Januar 2007 eine sehr schmerzhafte Blutung. Er macht eine Ausnahme im Gegenteil zu seiner gewohnten Zurückhaltung und ruft seine engsten Mitarbeiter zusammen, damit sie der Blutung beiwohnen können. Die Szene, die sich vor ihren Augen abspielt, ist herzzerreißend: Giorgio ist aufgrund des Schmerzes gezwungen, auf dem Sofa seines Hauses zu liegen, und er ist von seiner Familie umringt; er leidet und erlebt die Passion und die Kreuzigung des Meisters Jesus auf Golgota. Auf dem Betttuch, auf dem er liegt, gibt es viele Blutspuren. Eine Blutspur hat im Besonderen ein Kreuz auf dem Tuch abgezeichnet, das deutlich wie ein umgedrehtes Schwert aussieht. Obwohl viele der Anwesenden schon Zeugen dieses Wunders, das fast täglich auf seinem Körper erscheint, waren, sind die Rührung und die Konzentration im Gebet, die sie durchdringt, intensiv. Die gefilmten Bilder dieses Tages werden ganz ausnahmsweise Jaime Maussan gegeben und er hält es für wichtig, diese Aufnahmen seinem großen Publikum in Mexiko zu übertragen.
Giorgio erholt sich bald auch von diesem weiteren Opfer und er setzt sein Wirken auf der Welt fort.
Andere Leute, andere Gesichter, neue und alte Freunde.
 
Eugenio Siragusa, der spirituelle Vater Giorgios, stirbt am 27. August 2006. Um ihm zu gedenken, organisiert Giorgio im September eine internationale Zusammenkunft, zu der er alle einlädt, auch die Vertreter der Gruppen, die sich in diesen Jahren in Lateinamerika gebildet haben, und Freunde aus der ganzen Welt.
Fünfzig Gäste aus Südamerika und fünfzig andere Gäste treffen sich am Hotel Gemmellaro von Nicolosi in Sizilien. Hier huldigen sie der historischen Figur des berühmten Kontaktlers, der den spirituellen Weg Giorgios ins Leben gerufen hat, und sie reden über ihre eigenen Erfahrungen, die sie bei einem oder mehreren von Giorgio gegründeten Tätigkeitsgebieten gesammelt haben, denen sie sich widmen. Diesem besonderen Treffen folgen eine öffentliche Konferenz und ein Wohltätigkeitskonzert für die Kinder der Anden. Das alles findet im Theater der Stadt Nicolosi statt. Es ist ein wichtiges Ereignis, weil es in Sizilien geschieht, wo – wie Giorgio öfter angekündigt hat – der dritte und letzte Teil seiner Mission geführt wird: Die Maske des Antichristen herunterzureißen, was sich für ihn in dem Kampf gegen die Mafia ausdrückt.
 
Seine Familie – Lorella und Giovanni – und einige antike und brüderliche Freunde und Freundinnen, die er jetzt für einen Teil seiner Familie hält, ihm besonders nahestehende Personen wie Mara, Aaron, Elisabetta und andere auch aus der Redaktion werden ihn in dieser letzten Phase begleiten. Der Himmel hat auch eine Frau auserwählt, die sein Schicksal teilen wird: Sonia Cordella, deren spiritueller Name Alea ist.

Obwohl die große Müdigkeit – Ergebnis jahrelanger Blutungen und Sensibilisierungswerke – anfängt, seinen Körper zu schwächen, beharrt Giorgio darauf, den Weg zu durchlaufen, den der Himmel für ihn erwählt hat, weil er im Geist ehrbar und in der Reife seiner Entscheidungen sicher ist. Die Schwierigkeiten, die Leiden, die Anschuldigungen und der Verrat ihm gegenüber haben seine Überzeugungen nie schwächer werden lassen. In Mitten jeder seiner Entscheidungen – so wiederholt er es stetig – gibt es eine einzige große Gewissheit: den Messias Jesus Christus und seine versprochene Rückkehr. Die Ankündigung dieser Prophezeiung – die Wichtigste für die Christen der ganzen Welt – ist das Fundament und die Vollendung seiner Mission. Jeder, der ihn kennt, weiß mit Sicherheit, dass Giorgio Bongiovanni – solange er ein wenig Kraft im Körper und Atem in der Kehle hat – nicht aufhören wird, die Männer und Frauen, denen er auf seinem Weg begegnet, daran zu erinnern, dass der Weg zum wahren Leben nur durch die Liebe für den Nächsten, durch die Gerechtigkeit unter den Menschen und durch den Glauben an die Lehren des Meisters aller Meister (Jesus Christus) erreicht werden kann.