Drittes Reich

War Adolf Hitler ein Jude? NEIN!

Theorien über des Führers Abstammung besagen, daß des Führers Großmutter väterlicherseits, Maria Anna Schicklgruber, eine Affäre mit dem jüdischen Dienstherren Frankenberger, bei dem sie angestellt gewesen sein soll, gehabt habe und daß aus dieser Verbindung der Vater des Führers, Alois Hitler, entstanden sei. Diese Verbindung hätte zur Folge gehabt, daß der Führer den Nürnberger Gesetzen nach Vierteljude gewesen wäre, was nach diesen Gesetzen jedoch keinerlei Folgen gehabt hätte. Eine andere Theorie besagt, daß der Führer mit dem Rothschild-Clan verwandt sei. Es handelte sich lediglich um Spekulationen ohne handfeste Beweise dafür. Als Indiz wurde oft die Tatsache hergenommen, daß der Führer mit der Erklärung, Döllersheim zum Heeresgutbezirk und Truppenübungsplatz zu machen, die Heimat seiner Ahnen auslöschen wollte, da er etwas zu verbergen gehabt hätte. Tatsächlich ließ er dort einen Truppenübungsplatz anlegen, um die dünnbesiedelte Gegend wirtschaftlich zu beleben. Es existieren jedoch noch weitere Spekulationen über die angebliche jüdische Abstammung des Führers.

 

Als Quellen werden verschiedene Publikationen genannt, beispielsweise Dietrich Bronders „Bevor Hitler kam“ oder auch Hennecke Kardels „Adolf Hitler – Begründer Israels“. Letztlich greifen jedoch viele Werke zu bestimmten Versionen über die Abstammung des Führers nur auf einen einzigen Urheber zurück: auf Hans Frank, Generalgouverneur in Polen. Hans Frank behauptete in alliierter Gefangenschaft, Der Führer habe von Patrick Hitler, einem Sohn seines Halbbruders Alois, einen Brief erhalten – möglicherweise ein Erpressungsversuch, weil es in Hitlers Familiengeschichte „gewisse Umstände“ gäbe. Hans Frank schreibt dazu:

Der Vater des Führers war das uneheliche Kind einer in einem Grazer Haushalt angestellten Köchin namens Schickelgruber aus Leonding bei Linz“.[1]

Hausherr und Arbeitgeber der Maria Schicklgruber wäre angeblich ein Jude namens Frankenberger gewesen. Dieser Frankenberger war aber nach Hans Franks Darstellung nicht Hitlers Großvater, denn:

Adolf Hitler selbst wußte, daß sein Vater nicht von dem geschlechtlichen Verkehr der Schickelgruber mit dem Grazer Juden herstammte. Er wußte es von seines Vaters und der Großmutter Erzählungen.
[…] Daß Adolf Hitler kein Judenblut in seinen Adern hatte, scheint mir aus seiner ganzen Art dermaßen eklatant erwiesen, daß es keines weiteren Wortes bedarf.[1]

Hans Frank ist hier ein peinlicher Schnitzer unterlaufen: Adolf Hitler wurde 1889 geboren. Die Großmutter Maria Anna Schicklgruber war aber bereits 1847 gestorben; sie kann ihm also nichts erzählt haben. Diese Darstellung ist offensichtlich falsch.

Nachdem Hans Frank gerade noch eindringlich gesagt hat, Hitler habe „kein Judenblut in seinen Adern“ gehabt, schließt er nur sechs Zeilen weiter die Bemerkung an:

Ich muß also sagen, daß es nicht vollkommen ausgeschlossen ist, daß der Vater Hitlers demnach ein Halbjude war, aus der außerehelichen Beziehung der Schickelgruber zu dem Grazer Juden entsprungen. Demnach wäre dann Hitler selbst ein Vierteljude gewesen. Dann wäre sein Judenhaß mitbedingt gewesen aus blutempörter Verwandtenhaßpsychose. Wer mag das alles ausdeuten können![1]

Wenn die Angaben Hans Franks zutreffen, müßte ein Jude namens Frankenberger 1836 in Graz gelebt haben. Nachgewiesen werden müßte auch, daß Hitlers Großmutter Maria Anna Schicklgruber 1836 in Graz angestellt war. Alles das kann nicht bewiesen werden. Und bewiesen werden kann auch nicht, daß es im 19. Jahrhundert Juden im deutschen Sprachgebiet mit dem Namen Frankenberger gegeben hat.[2] Gerhard Kessler fand 1935 (unter Berücksichtigung aller Abwandlungen im Lauf des 19. Jahrhunderts) nicht einen einzigen Träger des Namens Frankenberger. Es gab in Graz zwar Leute mit dem Namen „Frankenberger“, aber keiner der nachweisbaren Grazer Frankenberger kommt als Vater Alois Schicklgrubers in Frage. Hinzu kommt noch folgender Gesichtspunkt: In Graz gab es seit dem Ende des 15. Jahrhundert bis ein Jahrzehnt nach dem Tode Maria Anna Schicklgrubers keinen einzigen ansässigen Juden.

Ebenso soll ein 300seitiger Bericht auf Weisung von US-Präsident Roosevelt erstellt worden sein, der Hitlers Abstammung und somit Deutschblütigkeit behandelte und man propagierte, daß Hitler seine angedichtete jüdische Abstammung bewußt gewesen sein solle.

Es ist davon auszugehen, daß Hans Frank durch Verbreitung derartiger Falschbehauptungen seinen Kopf vor der Schlinge des Nürnberger Tribunals retten wollte und der Rest die übliche antideutsche Greuelpropaganda darstellt.

Wäre Adolf Hitler ein Rothschild gewesen, hätte er keinen solchen verhaftet!

Adolf Hitler wie er war

Warum hat Adolf Hitler Polen 1939 besetzt?

Wichtiger Quellentext

Seit die deutsche Übersetzung des Buches von Gerard Menuhin „Tell the Truth and Shame the Devil“ bei Bumi Bahagia im laufenden Jahr erschien, wurde vielerorts auf dieses wichtige Werk von Gerard Menuhin aufmerksam gemacht. Allerdings hat dieses Buch, obwohl kostenlos zum Herunterladen verfügbar, seinen Weg nur zu einem recht eingeschränkten Publikum gefunden.

In Ermangelung eines Verlegers, der bereit ist, „Wahrheit sagen, Teufel jagen“ in der deutschen Übersetzung als gedruckte Version zu publizieren und da es Herrn Menuhin wichtig ist, dass die Verbreitung seines Buches fortgesetzt wird, bedanken wir uns für die freundliche Genehmigung des Autors, hier beim Journal Alternative Medien Auszüge seines Buches als Serie zu veröffentlichen.

Wir empfehlen jedem Leser, sich die kostenlose Vollversion herunterzuladen und zu lesen. Die daraus folgenden Erkenntnisse sind unbezahlbar!

„Wahrheit sagen, Teufel jagen“ kostenlos herunterladen

 

Finanzierte Warburg  Adolf Hitler & die N.S.D.A.P.? NEIN!

Adolf Hitler und die NSDAP wurden NICHT vom Bankenestablishment finanziert

Quelle: Hermann Lutz  hat in seinem Aufsatz “Fälschungen zur Auslandsfinanzierung Hitlers” im Vierteljahresheft für Zeitgeschichte 1954/4 bereits den Mythos entzaubert Hitler und die NSDAP wären vom Bankenestablishment, allen voran den Warburgs oder den Rockefellers, finanziell unterstützt worden. Wer die Geschichte also tiefer betrachten will, der sollte zusätzlich den Aufsatz von Hermann Lutz lesen.

 

 

Im Herbst 1933 bot der Holländer J.G. Schoup dem Amsterdamer Verlag Van Holkema & Warendorf N.V. ein Manuskript und mehrere Begleitdokumente in derselben Handschrift an. Aus dem Material ging angeblich hervor, dass amerikanische, britische und niederländische Geldgeber Hitler mit erheblichen finanziellen Mitteln an die Macht gebracht hätten.

 

Der Verfasser sei ein gewisser Sidney Warburg, ein Angehöriger einer reichen jüdischen Bankiersfamilie. Er wolle nicht persönlich in Erscheinung treten, sondern habe Schoup ermächtigt, die ursprünglich in englischer Sprache geschriebenen Eingeständnisse in niederländischer Übersetzung unter dessen Namen zu veröffentlichen. Im Wesentlichen ging es darum, dass Warburg Zahlungen ausländischer Geldgeber in Höhe von 32 Millionen Dollar an Hitler vermittelt habe.

 

Der mit zahlreichen frei erfundenen Details ausgeschmückte Text erschien noch im Herbst 1933 unter dem Titel “De Geldbronnen van het Nationaal-Socialisme. Drie Gesprekken met Hitler door Sidney Warburg. Vertaald door J. G. Schoup”.

 

Kurz nach der Veröffentlichung erfuhr der Verlag jedoch, dass ein Bankier namens Sidney Warburg nicht existierte. Schoup zog sich auf die Behauptung zurück, er habe sein eigenes Wissen unter dem Deckmantel einer Übersetzung veröffentlicht. Die Briefe des fiktiven “Sidney Warburg” an Schoup, in derselben Handschrift verfasst wie das Dokument selbst, hätten eigentlich dessen Echtheit bestätigen sollen. Nun stellte sich heraus, dass Schoup dem Verlag gefälschte Dokumente vorgelegt hatte.

 

Das Rijksinstituut voor Oorlogsdocumentatie konnte außerdem das Folgende beisteuern: J. G. Schoup war ein Jahr zuvor wegen Geldbetrugs und unrechtmäßigen Führens eines Doktortitels angeklagt worden und hatte sich schuldig bekannt. Auch dem British Intelligence Service war er als Lügner bekannt.

 

Der getäuschte Verlag zog die Veröffentlichung zurück und ließ die Exemplare des Buchs vernichten, in dem unter anderem Rockefeller und Montagu Norman unterstellt wird, sie hätten Hitler großzügig finanziert. Damals war bereits bekannt, dass Sir Henry Deterding Hitler aus Hass gegen die Bolschewiken unterstützt hatte. Vor diesem Hintergrund hatten die Informationen über angebliche weitere Geldgeber zunächst plausibel geklungen.

 

Allerdings hätte der Verlag leicht herausfinden können, dass die in Schoups Papieren angegebene Adresse 5754 Fourth Avenue, unter der die Firma Warburg & Warburg angeblich residierte, nicht stimmen konnte. Die Straße hörte mit der Hausnummer 420 auf. Auch viele andere Details entsprachen nicht der Wahrheit.

 

In den Niederlanden brachten Hitler-Anhänger eine Gegenschrift heraus, in der sie erklärten, ihre Bewegung sei finanziell sauber, was René Sonderegger wiederum als “Irreführung” bezeichnete.

 

1944 wurde J. G. Schoup von Unbekannten getötet, der schon erwähnte Sonderegger trieb das Fälscherwerk jedoch weiter und behauptete, der österreichische Bundeskanzler Schuschnigg habe ihn beauftragt, das kleine Buch in deutscher Sprache zu veröffentlichen.

 

Sonderegger gab schließlich das Heft “Finanzielle Weltgeschichte” mit dem Untertitel “Das Dritte Reich im Dienste der Internationalen Hochfinanz” heraus. Auf dem Umschlag erschien der Titel des “Geldbronnen”-Textes. Neben den bereits erwähnten angeblichen Geldgebern nannte Severing nun auch Deterding und John Pierpont Morgan; deutsche Hitler-Finanziers seien der Bankier Schröder und die Stuttgarter Allianz gewesen.

 

Außerdem behauptete er, die Warburg-Familie hätte die niederländische Ausgabe zurückgezogen, und die Nazis hätten die restliche Auflage aufgekauft. Der Amsterdamer Verlag erklärte jedoch, dass beides nicht der Wahrheit entsprach.

 

Sonderegger brachte auch eine Zeugin ins Spiel, angeblich eine frühere Spielgefährtin und Schulkameradin von “Sidney Warburg”. Offenbar hatte Sonderegger sie in Prag getroffen, als ihr Mann, der Schweizerische Gesandte, gerade seine Ernennung zum Minister feierte. Wie sich herausstellte, hatte Sonderegger Mrs. Bruggmann gefragt, ob ihr ein gewisser Mr. Warburg in New York bekannt sei. Die Dame hatte dies verneint und erklärt, sie sei mit einer Miss Warburg zur Schule gegangen, wisse aber nicht sicher, ob diese einen Bruder hätte. Herr Bruggmann fügte bekräftigend hinzu, Sonderegger habe seine Behauptungen frei erfunden.

 

Auf der Grundlage solcher manipulierter “Beweise” erklärte Sonderegger, James P. Warburg müsse mit dem geheimnisvollen “Sidney” identisch sein. Unter dem Pseudonym Severin Reinhard brachte Sonderegger schließlich das Buch “Spanischer Sommer” heraus, in dem er neben dem ursprünglichen Text noch einige weitere Erfindungen verbreitete.

 

Die naheliegende Frage, warum Zionisten ausgerechnet Hitler finanziert hätten, beantwortete Sonderegger damit, dass dadurch der Zionismus gefördert und in der Welt Sympathie für die Juden geweckt werden sollte.

 

In Schoups ursprünglichem Text hatte es jedoch keine jüdischen Geldgeber gegeben, und der erfundene Sidney Warburg war nur als Vermittler in Erscheinung getreten.

 

Andere Autoren sind auf Sondereggers Behauptungen hereingefallen, so etwa Werner Zimmermann, der sich in seinem Buch “Liebet eure Feinde” an Sonderegger anlehnte, später jedoch einen Widerruf veröffentlichte.

 

René Sonderegger machte während des Krieges eine seltsame Wandlung durch. Anfangs erweckte er den Eindruck, ein Gegner des Nationalsozialismus zu sein, ab 1940 zeigte er sich jedoch als glühender Verehrer des deutschen Diktators. Möglicherweise tat er dies aber nur, um im Falle einer deutschen Besetzung der Schweiz etwas Vorteilhaftes in der Hand zu haben. Später erschien “Spanischer Sommer” in weiteren Auflagen, unter anderem in Buenos Aires.

 

Jean Ledraque (d.i. Hennecke Kardel) gibt den “Warburg-Bericht” in “Springers Nazionismus” wieder, dort sind holländische Vorlage und deutsche Übersetzung gegenübergestellt. Ledraque beruft sich auf Sonderegger und bezieht sich im Anhang auf das sogenannte “Abegg-Gelpke-Archiv”, das angeblich ebenfalls Hinweise auf Hitlers Auslandsfinanzierung enthalte.

 

2008 erschien abermals eine Neuauflage, dieses Mal unter Federführung des niederländischen Journalisten Karl Hammer Kaatee. Auf dem hinteren Einband wird zwar eingeräumt, dass Schoups Text als Fälschung entlarvt ist, und dass Sidney Warburg nicht existiert habe, doch mit einem Zitat aus von Papens Autobiografie wird sogleich der “Nachweis” erbracht, dass der Text wohl doch als echt gelten müsse.

 

Ekkehard Franke-Gricksch veröffentlichte 1983 den gefälschten Text unter dem Titel “So wurde Hitler finanziert – Das verschollene Dokument von Sydney Warburg über die internationalen Geldgeber des Dritten Reiches” und ergänzte ihn durch eigene Kommentare und Gastbeiträge, die beweisen sollen, dass der Text trotz aller Einwände einen wahren Kern enthalte.

 

Zahlreiche Leute beziehen sich auf den ursprünglichen “Warburg-Bericht” oder Sondereggers Varianten, so etwa Antony Sutton, der sich in “Wall Street And The Rise Of Hitler” mit allerhand fragwürdigen Einfällen um den Nachweis bemüht, am ursprünglichen Text müsse doch irgendetwas dran sein.

 

Des Griffin beruft sich in “Die Absteiger” auf Antony Sutton, Antony Sutton bemüht seinerseits Walter Nelz, der Schoups Version ins Deutsche übersetzt hat und in Franke-Grickschs Buch die Echtheit der Ursprungsversion “beweist”. Franke-Gricksch empfiehlt in seinem Buch wiederum “Die Absteiger” von Des Griffin.

 

Auch E. Carmin diskutiert in “Das schwarze Reich” den Warburg-Bericht, orientiert sich an Sutton und Sonderegger und hält das Dokument für echt.

Wurde der Führerstellvertreter Rudolf Hess ermordet? JA!

Martin Allen: Churchills Friedensfalle

Das Geheimnis des Heß Fluges 1941. Druffel Verlag, Inning am Ammersee 2003
Churchill: "Wir können keinen europäischen Krieg gewinnen, nur einenWeltkrieg!"
Warum Rudolf Heß 1941 nicht verhandeln durfte.
Nahezu sechs Jahrzehnte lang spekulierten Historiker über das Geheimnis des Englandfluges von Rudolf Heß. War er auf eigene Faust nach Großbritannien geflogen oder doch im Auftrag Hitlers? Wen wollte er in Schottland wirklich treffen? Hatte er einen Friedensplan dabei, welches waren die deutschen Vorschläge und wem wollte er diese unterbreiten, Churchill etwa? Was war der wirkliche Grund dafür, dass man Heß nach seinem extremwaghalsigen Flug in einer unbewaffneten Me110 nicht den Status eines Parlamentärs gewährte und ausgerechnet ihn in Nürnberg zu lebenslanger Haftverurteilte?
Um es gleich vorweg zu nehmen: Natürlich war Heß kein verwirrter Einzeltäter, der in einem Anfall geistiger Umnachtung auf eigene Faust nach England flog und nach seinem Scheitern diese Rolle auch in Nürnberg spielte (spielen musste oder wollte?) . Er flog im Auftrag Hitlers und hatte ein ungeheures Friedensangebot im Fluggepäck. Und dennoch ist die Auflösung dieses historischen Rätsels von weltgeschichtlicher Bedeutung, die Martin Allen in seinem neuen Buch "Hitlers Friedensfalle. Das Geheimnis des Heß-Fluges 1941" gelungen ist, überraschender und weit spektakulärer als alle bisherigen Mutmaßungen. Das größte Verdienst erwarb sich der britische Historiker jedoch mit der Aufdeckung der Motive der britischen Regierung. Doch der Reihe nach...
Rudolf Heß war nicht nur der Stellvertreter Hitlers innerhalb der NSDAP und Minister ohne Geschäftsbereich, sondern er verfügte zudem über eine profunde außenpolitische Reputation. Als Schüler des Geopolitikers und HochschullehrersProfessor Karl Haushofer und Freund dessen Sohnes Albrecht, ebenfalls Professor und Geschäftsführer der "Gesellschaft für Erdkunde" zu Berlin, profitierte er nicht nur von deren außerordentlichen Kenntnissen, sondern auch von den exzellenten gesellschaftlichen und politischen Verbindungen, über die beide in Großbritannien verfügten.
Außerdem war Heß der einzige nationalsozialistische Spitzenpolitiker, dersich auch als Mitvierziger in ausgezeichneter sportlicher Verfassung befand und zudem ein hervorragender (Weltrekord)Flieger war. Als Emissär war er darüber hinaus erste Wahl, da er einer der wenigen NS Politiker war, die noch nicht im Visier der publizistischen Hetzkampagnen der demokratischen Presse gestanden hatten; gerade in England kannte man Heß als einen Mann von Wort und Vernunft, der nicht ohne Grund im Reich den Ruf des "Gewissens der Partei" hatte und von Freunden liebervoll ironisierend auch als deren "Klagemauer" bezeichnet wurde.
Der halsbrecherische Flug, den er am 10. Mai 1941 unternahm, war nur das letzte Glied einerlangen Kette.
Aus einem Dokument des britischen Außenministeriums geht hervor, dass Hitler bis zum 10. Mai insgesamt 42 (in Worten: zweiundvierzig)Mal über verschiedene Kanäle versucht hatte, Friedens und Waffenstillstandsangebote zu unterbreiten. Ausländische Vermittler, deutsche Diplomaten, engste Mitarbeiter, ja selbst der Vatikan usw., sie alle hattendiesbezüglich in Hitlers Auftrag bereits mit der britischen Regierung Kontakt aufgenommen. Und immer, wenn die Kontaktpersonen besonders vielversprechend waren oder sich im weit entfernten Ausland befanden, riskierte Heß bei
Mittelstreckenflügen sein Leben. So flog er mit seiner Me110 (Kennung VJOQ) am 28. Juli 1940 von Augsburg nach Lissabon, um dort den überaus deutschfreundlichen britischen Ex-Monarchen Edward VIII., den Herzog von Windsor, zu treffen.
Dieser wollte als Kontaktmann zu friedensbereiten Engländern fungieren. Als Churchill dies erfuhr, zwang er den ehemaligen König sofort, die Verhandlungen abzubrechen und sich auf die Bahamas als britischer Gouverneur "strafversetzen" zu lassen. Nachdem dieser Kanal verschüttet war, ging man in Deutschland dennoch davon aus, dass es in Großbritannien zahlreiche Spitzenpolitiker gebe eine sogenannte parteiübergreifende Friedensfraktion, die bereit seien, zum geeigneten Zeitpunkt Churchill mit Hilfe eines parlamentarischen Misstrauensvotums zu stürzen und umgehend einen Waffenstillstand mit dem Deutschen Reich abzuschließen. Und mit diesen Leuten, unter die man auch den Außenminister Lord Halifax, zahlreiche Hochadelige und den britischen Botschafter in Spanien, Sir Samuel Hoare, einen früheren "Appeaser", zählte, musste man unbedingt in Kontakt bleiben. Einen "7-Punkte Friedensplan" hatte man bereits mit dem Herzog von Windsor debattiert,diesen später auch dem Papst unterbreitet. Der war von der Ernsthaftigkeit des deutschen Angebots völlig überzeugt und von den unglaublichen Konzessionen, die Hitler bereit war, für einen sofortigen Frieden einzugehen, so beeindruckt, dass er sich bereit erklärte, als Vermittler zu fungieren. Dies geschah im November 1940 und zeigt, dass Hitler die Friedensfühler eben nicht ausstreckte, um unbedingt seinen Krieg im Osten führen zu können, sondern dass er einen wirklichen europäischen Frieden im Blick gehabt hat. Dafür sprechen auch die gegenüber den vermeintlichen britischen Verhandlungspartnern geäußerten Sorgen "um den Bestand der weißen Rasse" und die Rolle und den Fortbestand des europäischen Einflusses in der Welt, hier explizit die Unversehrtheit des britischen Empires. Und Rudolf Heß wollte diesen Eindruck verstärken helfen. Deswegen flog er gegen Ende des Jahres mehrmals ins neutrale Spanien und vor allem in die Schweiz, um dort incognito Sir Samuel Hoare zu treffen. Der einzig erhaltene Abschiedsbrief vom 4. November 1940 gibt davon Zeugnis; Aussagen seines Chefmechanikers von den Messerschmidt Werken in Augsburg belegen zudem weitere Flüge in die Schweiz im Dezember 1940.
Die deutsche Führung muß aber wohl bemerkt haben, dass sie vonden Briten hingehalten wurde. Man wollte endlich Personen sehen, die bereit waren, auf neutralem Boden in Verhandlungen ihre Absichten und ihr Gesicht zu zeigen, nachdem über Albrecht Haushofer scheinbar eine Kontaktbrücke bis in den Buckingham Palast selbst hineinreichte. Inzwischen begann Hitler die Zeit wegzulaufen, denn man hatte im November 1940beim Besuch des sowjetischen Außenministers Wjatscheslaw Molotow in Berlin feststellen können, dass die Russen auf eine Niederlage des Deutschen Reiches setzten. Man stand mit ihnen nicht mehr Rücken an Rücken, man stand Brust an Brust, und Hitler wollte mit einem Präventivschlag einem Angriff der russischen Dampfwalze zuvorkommen.

 

In Großbritannien befand sich das Koalitionskabinett Churchill militärisch in weitaus größeren Schwierigkeiten. Aber man war sich auch bewusst, dass trotz der vielen Niederlagen immer noch eine 40 Kilometer breite Wasserbarriere die Insel vor dem Zugriff deutscher Truppen schützte. Aufmerksam hatte man registriert, wie verzweifelt Hitler trotz seiner militärischen Erfolge bemüht schien, fast um jeden Preis den Frieden wiederherzustellen und mit England zu einem Ausgleich zu gelangen, der beide Seiten das Gesicht wahren ließ. Die Friedensfühler waren der Hebel, mit dem man das Patt in die Länge ziehen konnte. Die vermeintliche Friedensfraktion war eine Finte des britischen Geheimdienstes, ausgelegt, um Hitler Glauben zu machen, er können mit einem baldigen Frieden rechnen. In Wirklichkeit waren alle wichtigen Personen eingeweiht und die eigens zu diesem Zweck eingerichtete Spezialeinheit SOE (Special Operations Executive) des Ministeriums für Wirtschaftliche Kriegführung, die vom Landsitz des Herzogs von Bedford in Woburn Abbey, ca. 100 km nördlich von London, aus operierte, überwachte und steuerte jeden Kontakt. Und genau dessen Minister, der Labour Abgeordnete Hugh Dalton, der als Geheimdienstmann nach eigener Aussage bereit war, im Krieg so ziemlich alle unfairen Mittel gegen die "Hunnen" bis hin zum "Knochenkegeln" einzusetzen, sorgte für einen Eklat mit Churchill. Er hatte erfahren, dass der Premierminister geäußert hatte: "Wir können keinen europäischen Krieg mehr gewinnen nur noch einen Weltkrieg!" Damit versuchte er die kriegsmüden Minister seines Kabinetts bei der Stange zu halten, denn er machte ihnen unmissverständlich klar, dass es dem britischen Geheimdienst bis zum Jahresende 1941 gelingen würde, sowohl die Vereinigten Staaten als auch die UdSSR in den Krieg hineinzuziehen. Und das würde das sichere Ende Hitlers und des Deutschen Reiches bedeuten. Dalton war klar, dass das Aufeinanderhetzen von Deutschen und Russen nicht mehr nur einige 10.000 Tote wie in Polen und im Westfeldzug, sondern Millionen Opfer fordern würde, und das, obwohl es möglich war, ohne einen weiteren Schuß Frieden zu Konditionen zu erzielen, die England fast wie den Sieger der Auseinandersetzung aussehen lassen würden. Er schrieb Churchill und auch Außenminister Anthony Eden daraufhin einen Brief, in dem er ihnen mitteilte, dasser sich nicht sicher sei, ob er das mit seinem Gewissen vereinbaren könne, und bat sie, die Sache noch einmal zu überdenken. Der Privatsekretär John Colville berichtete, dass er Churchill noch niemals so wütend erlebt habe, als beim Eintreffen dieses Briefes. Kein Wunder, denn schon einige Monate zuvor hatte man sich in internen Papieren darauf geeinigt, wogegen man Krieg zu führen beabsichtigte. In einem Brief an Eden klärte der Ständige Staatssekretär des britischen Außenministeriums, Sir Robert Vansittart, ein Mann von geradezu paranoider Germanophobie, seinen Minister über die wahren Gründe des britischen Kriegseintritt auf: "Der Feind ist das Deutsche Reich und nicht etwa der Nazismus und diejenigen (in den britischen Behörden), die das bislang noch nicht begriffen haben, haben überhaupt nichts begriffen...Alle Möglichkeiten für einen Kompromiß sind passé, und es wird jetzt einen Kampf bis zum Ende geben, und zwar bis zum bitteren Ende... Wir haben mehr als genug von (Friedensbemühungen von) Leuten wie Dahlerus , Goerdeler , Weißauerund Konsorten." Während man in der Presse der eigenen Bevölkerung vorgaukelte, es ginge um den Endkampf zwischen Demokratie und Diktatur, ging es in Wirklichkeitum eine Auseinandersetzung zweier Imperien: der europäischen Kontinentalmacht Deutsches Reich und dem britischen Empire. Statt um Ideologie ging es wie immerum reine Machtpolitik und die Zerstörung der aktuell stärksten Kontinentalmacht. Was dem britischen Geheimdienstminister Hugh Dalton ebenso wie dem Papst dieSprache verschlagen hatte, waren die mehrfach vorgetragenen Friedensvorschläge Hitlers. Hier nur die wichtigsten Konzessionen, die Hitler einzuräumen bereit war. Ohne zu verhandeln:
1. Norwegen, Dänemark, Holland, Belgien und Frankreich werden wiederunabhängige Staaten, die ihre Verfassung wie ihre Regierung selbstbestimmen werden.
2. Deutschland ist bereit, den Ländern Reparationen zu leisten, die durch den Westfeldzug in Mitleidenschaft gezogen wurden, obgleich die Westmächte Hitler den Krieg erklärt hatten.
3. Alle Angriffswaffen sollten zerstört und die Streitkräfte der kriegführenden Staaten auf ein Maß zurückgeführt werden, dass den wirtschaftlichen und strategischen Erfordernissen des jeweiligen Landes entspricht.
4.Das Deutsche Reich fordert seine alten Kolonien mit Ausnahme von Südwestafrika zurück, entschädigt aber die inzwischen zumeist britischen Eigentümer, wenn sie diese wieder verlassen wollen.
5.Ein polnischer Staat wird in seinen ethnischen Grenzen wiederhergestellt; diese Zusage kann allerdings nur für den von Deutschen besetzten Teil gemacht werden.
6.Die Tschechei verbleibt weiterhin als Protektorat beim Deutschen Reich, aberdie Tschechen können ihre Sprache und ihren Nationalcharakter freiausbilden.
7.Für das Nachkriegseuropa soll eine Art wirtschaftlicher Solidarität zur Lösung der anstehenden Wirtschaftsfragen in Erwägung gezogen werden, bei denen möglichst europaweite Übereinkünfte ins Auge zu fassen sind.
Nichts war wichtiger für die britische Kriegs- wie auch für die Nachkriegspolitik, als zu verhindern, dass nicht nur die eigene Bevölkerung jemals merken sollte, für was sie weitere fünf Jahre kämpfen und leiden musste, sondern auch die europäischen Nachbarn nicht. Diese hätten sich nicht nur empört gezeigt, hätten sie erfahren, dass sie fünf Jahre früher ohne Blutvergießen und Zerstörungen die deutsche Besatzung hätten beenden können. Die britische Diplomatie wäre auf Jahrzehnte hinaus unglaubwürdig geworden, und ihre Vertreter weltweit wie Parias behandelt worden. Doch zurück zum Heß Flug: Als das "Unternehmen Barbarossa" nicht mehr zu stoppen war, wollte Hitler Gewissheit über die Absichten der vermeintlichen Friedensfraktion in England haben. Er verlangte, "einen Vertreter des Mannes von Einfluß" zu sprechen und war bereit, dazu einen Emissär nach England zu entsenden. Bei dem Mann von Einfluß handelte es sich um den König George VI.,denn nur er war in der Lage, Churchill zu entlassen. Sein Vertreter war kein andereals der Herzog von Kent, sein Bruder. Die Briten waren darauf eingegangen, diese Personen im schottischen Dungavel House auf einen deutschen Emissär warten zu lassen. Von deutscher Seite war der Gauleiter der Auslandsdeutschen Ernst Bohle vorgeschlagen worden, denn er kannte all diese Personen persönlich. Die Briten hatten ihn akzeptiert, da sie die Verhandlungen so zu führen gedachten, dass Ernst Bohle bei Stockungen in Deutschland hätte zurückfragen müssen. Ihnen ging es nur um Zeitgewinn. In Berlin entschied Heß wenige Tage vor dem Abflug in einem Gespräch mit Hitler, an Stelle Bohles selbst zu fliegen. Er war bevollmächtigt, er konnte die Verhandlungen zu einem Waffenstillstand führen, ihn hätte man nicht hinhalten können. Am Abend des Fluges warteten in England an drei Stellen Eingeweihte auf das Eintreffen Bohles: Churchill in Ditchley Park, seinem Landssitz während des Krieges, der britische Geheimdienst in Woburn Abbey und der Herzog von Kent in Dungavel House. Als Heß kurz vor seiner Ankunft per Funk zu erkennen gab, wer in der Maschine war, stellte sich bei den Briten umgehend Panik ein. Alles wollten sie, nur keine wirklichen Verhandlungen. Die bereits eingeschaltete Landebahnbeleuchtung wurde wieder ausgeschaltet, denn man glaubte, dass Problem Heß durch einen Absturz von selbst lösen zu können. Der Rest ist weithin bekannt. Die Presseerklärung Hitlers, in der Heß als geistesverwirrt bezeichnet wurde, gab auch Churchill die Gelegenheit an die Hand, Heß nicht als Parlamentär zu behandeln. Daß Hitler sich allerdings nicht mit der Festnahme seines Stellvertreters abgeben wollte, ist nun ebenfalls bewiesen. Wenige Wochen nach seiner Gefangennahme ließ er drei deutsche Fallschirmjäger während eines ablenkenden Bombenangriffs in der Nähe des Geheimdienstzentrums Woburn Abbey absetzen, da er wusste, dass der britische Außenminister dort jeden Samstag eintraf, um sich berichten zu lassen.Diese Agenten sollten Anthony Eden kidnappen, ihn nach dem Aufenthaltsort von Heß befragen und ihn ggf. gegen Heß austauschen. Sie wurden aber entdeckt, gefoltert und verhört, und da sie sich weigerten, für die Briten zu arbeiten, im Londoner Tower erschossen. 63 Jahre später wollte ein deutsches Fernsehteam in Woburn Abbey drehen. Der Eigentümer, der Herzog von Bedford, sagte erst zu, schränkte dann seine Zusage ein und sagte wenige Tage vor Drehbeginn kategorisch ab. Kein Wunder, denn inden Nachrichten der BBC war im November 2003 berichtet worden, daß bei Arbeitenan einem Golfplatz auf dem ehemaligen Sitz des Geheimdienstes ein Massengrab mit über 400 unbekannten Leichen gefunden worden sei, die etwa 60 Jahre dort begraben waren. Es handelt sich hierbei um illegal vom britischen Geheimdienst hingerichtete deutsche Spione, englische Doppelagenten oder schlichtweg umDefätisten. Man reibt sich die Augen und ist überrascht , dass nicht nur in Berliner Gestapogefängnissen gefoltert und erschossen worden ist, sondern auch im "liberalen" Großbritannien. Es gibt aber einen Unterschied. In Woburn Abbey wird niemals ein Gedenkstein enthüllt werden... Und der Gedenkstein, der 1992 an der Stelle aufgestellt wurde, an der Rudolf Heß landete, wurde von Mitgliedern der jüdischen Gemeinde in Glasgow mit Vorschlaghämmern vor laufenden Fernsehkameras zertrümmert. Ein Vorgang, der fast so beschämend ist wie die mitan Sicherheit grenzende Ermordung des greisen Spandauer Gefangenen, als festzustehen schien, dass die Sowjets ihn 1987 als Geste der Humanität freizulassenbeabsichtigten. Allerdings ist Allen schon hier aufgefallen, dass vor allem die Briten viele erbeutete Dokumente vernichtet haben, die ihre Politik ins Zwielicht und zu unangenehmen Fragen hätten Anlaß geben können. Martin Allen zeigt in seinem Bestseller auf,warum:
Weil Adolf Hitler bis zum Heß Flug genau 42 Mal versuchte, Friedensfühler auszustrecken und diverse Friedensangebote unterbreitete, um den unsinnigen europäischen Krieg sofort und ohne Gesichtsverlust für eine der beiden kriegführenden Seiten beenden wollte.
Es war Churchill, der den Krieg fortführen wollte, um jeden Preis, nicht als Kampf gegen den Nationalsozialismus (wie in der britischen Presse stets herausgestrichen!), sondern um den lästigen Konkurrenten, das Deutsche Reich, ein für alle Mal zu vernichten (wörtlich!). Da er wusste, dass Großbritannien einen europäischen Krieg nicht gewinnen wollte, ließ er seinen Geheimdienst die Weichen so stellen, dass 1941 die Sowjetunion und die USA in den Krieg hineingezogen werden mussten. Churchill wörtlich: "Wir können einen europäischen Krieg nicht gewinnen, nur einen Weltkrieg."Hitler glaubte (naiver Weise), in England befände sich eine große "Friedensfraktion",die bereit sei, Churchill über ein Mißtrauensvotum zu stürzen, um nach der parlamentarischen Machtübernahme sofort einen Waffenstillstand mit dem Deutschen Reich zu schließen. Die Briten wussten davon und der Geheimdienst tat so, als ginge er darauf ein. Nach monatelangen Verhandlungen schlug am 10. Mai 1941 schließlich die Stunde der Wahrheit: Hitler wollte Klarheit und Heß flog als Bevollmächtigter des Reichskanzlers allein und unter Einsatz seines Lebens nach Schottland, um einen sofortigen Waffenstillstand und ehrenvolle Friedensbedingungen zu unterbreiten. Die Briten hatten aber jemand anderenerwartet, löschten die Landebefeuerung und zwangen den "Stellvertreter desFührers" so, aus seiner Me 110 abspringen zu müssen. Heß wurde gefangen genommen (ihm wurde kein Parlamentärsstatus zuerkannt), er durfte nie über seinen Flugsprechen, wurde für 46 Jahre inhaftiert und als ihn die Sowjets unter Gorbatschow freilassen wollten, umgebracht. Die britische Diplomatie wäre auf Jahrzehnte international kompromittiert gewesen, hätte die Welt erfahren, mit welchen Methoden man von der Insel aus den Krieg verlängerte, vor allem aber, welche Friedensbedingungen Hitler auf dem Höhepunkt seiner Macht zu gewähren bereit war. Hier können nur einige Punkte erwähnt werden:
1.Wiederherstellung eines polnischen Staates in seinen ethnischen Grenzen.
2.Sofortiger Rückzug der deutschen Besatzungstruppen aus Frankreich, Belgien, Holland, Luxemburg, Dänemark und Norwegen.
3.Begleichung der durch die Kriegshandlungen entstandenen Schäden in denwesteuropäischen Staaten.
4.Keine deutsche Einmischung in die internen Angelegenheiten der Nachbarstaaten.
5.Zerstörung aller Angriffswaffen, vollständige Rüstungskontrolle usw.
Und dies im November 1940, zu einem Zeitpunkt also, wo der Präventivschlag gegen die UdSSR noch nicht geplant war. Selbst der Papst war von diesem Angebot so überwältigt, dass er sich bereit erklärte, als Vermittler zu fungieren. Und das Hitler über alles informiert war, ist jetzt keine Spekulation mehr. 14 Tage nach Heß Gefangennahme versuchte er, ihn durch Fallschirmspringer befreien zulassen, die in abenteuerlicher Weise den britischen Außenminister Eden kidnappen sollten. Doch dies und vieles mehr sollte man auf 430 Seiten lieber selber lesen...
Am 10. Dezember 2003 hatten einige Tausend Fernsehzuschauer um 20.15 Uhr mit Spannung einen Beitrag erwartet, der im Internet und auf Videotext des Nachrichtensenders ntv angekündigt worden war: Der englische Historiker Martin Allen entdeckte sensationelle Dokumente zum Heß Flug, die ein völlig neues Licht auf die Ereignisse des 10. Mai 1941 werfen. Jetzt exklusiv bei ntv. Doch um 17.55 Uhr war der Beitrag verschwunden: abgesetzt und durch einen bahnbrechenden Beitrag über einen neuartigen Dieselkatalysator ersetzt worden. Hinter den Kulissen jedoch wurde fieberhaft diskutiert. Den verantwortlichen Redakteuren war nach Begutachtung des Beitrages klar geworden, dass es sich hier um historisches Explosivmaterial handelte, welches das britische Kriegskabinett unter Churchill mit eingeblendeten Dokumenten so belastete, dass die Kriegsschuldfrage plötzlich ganz anders gestellt werden könnte. Man musste in zwei Fragen Klarheit gewinnen:
1.Waren die im Film gezeigten Dokumente echt?
2. Wenn ja, handelte es sich dennoch um gewagte Interpretationen eines historischen Außenseiters oder wurde diese Auslegung der Fakten von "Zunftkoryphäen" geteilt?
Aus diesem Grunde holte man zwei Expertisen ein. Dr. Michael Stenton, Historiker und Dozent an der Universitär Cambridge Mit freundlicher Genehmigung des Autors Olaf Rose der obigen Besprechung Aus „Deutschland in Geschichte und Gegenwart“, Nr.:1/2004, Grabert, Tübingen Anmerkung der SWG: Über dieses Thema hat der Sender ntv eine Dokumentation ausgestrahlt. Die Langfassung trägt den Titel „Geheimakte Heß“; VHS Laufzeit 70

Der wahre Holocaust

Adolf Hitler im Kampf gegen die NWO

Friedensappell: Adolf Hitler wollte Frieden!

Adolf Hitler hatte bis zum Heß Flug genau 42 Mal versucht, Friedensfühler auszustrecken und machte diverse Friedensangebote, um den unsinnigen europäischen Krieg sofort und ohne Gesichtsverlust für eine der beiden kriegführenden Seiten zu beenden.

Es war Churchill, der den Krieg fortführen wollte, um jeden Preis, nicht als Kampf gegen den Nationalsozialismus (wie in der britischen Presse stets herausgestrichen!), sondern um den lästigen Konkurrenten, das Deutsche Reich, ein für alle Mal zu vernichten (wörtlich!). Da er wusste, dass Großbritannien einen europäischen Krieg nicht gewinnen wollte, ließ er seinen Geheimdienst die Weichen so stellen, dass 1941 die Sowjetunion und die USA in den Krieg hineingezogen werden mussten. Churchill wörtlich: "Wir können einen europäischen Krieg nicht gewinnen, nur einen Weltkrieg.

Die Schutzstaffel als antibolschewistische Kampforganisation

von Deutscher Volksgenosse

Der Reichsführer SS, Heinrich Himmler publizierte 1937 eine Schrift, die noch heute ebenso wegweisend wie erklärend wirkt. Er wollte eigentlich nur den Aufgabenbereich der SS im Kampf gegen den Bolschewismus erläutern, aber in Wirklichkeit handelte es sich bei seiner Publikation um nichts weniger als um die Kurzfassung eines Programms für die Menschheit.

Es ist plausibel dargelegt, wie die Völker in Eintracht und Wohlergehen miteinander leben könnten, wenn sie die Kraft der Befreiung aus dem Joch der internationalen Finanz-Verbrecher aufbringen würden.

Was besonders deutlich, im Zusammenhang mit dem von Himmler dargestellten Aufgabenbereich der SS war, ist, dass Adolf Hitler und seine nationalsozialistische Politik im Gegensatz zu den antideutschen Grün-Sektierern wirklichen Umwelt- und Tierschutz betrieben.

Der Reichsführer hat also ein leicht verständliches, äußerst gelungenes Kondensat einer Welterklärung zusammengestellt. Bislang ist es außer Heinrich Himmler noch niemandem gelungen, das internationale Weltprogramm des Machtjudentums derart gerafft und dennoch so eingehend zu erklären. Seine Darstellung umfasst das Purim-Fest ebenso wie die französische und russische Revolution.

Diesen menschenfeindlichen Programmen stellt er das Germanische Recht, die göttliche Ordnung des alten Nordens gegenüber. Die Tatsache, dass die Nationalsozialisten eine menschenwürdige Ordnung schafften, wird heute auch von System-Forschern anerkannt wie den Historikern Frank Uekötter und Joachim Radkau. Diese Historiker klären uns wie folgt darüber auf, was der Reichskanzler und seine Führung wollten:

„Die Nationalsozialisten schwärmten für regenerative Energien, alternative Heilkunst und Bio-Landwirtschaft. Manche von ihnen sympathisierten zeitweise mit Steinerschen Lehren. Himmler ließ von der SS biologisch-dynamische Versuchshöfe betreiben, unter anderem im KZ Dachau.“ [1]

Was Jedem zu denken geben sollte, erklärt Himmler unter dem Zwischenkapitel „Das Recht des Tieres“. Normalerweise müsste die sogenannte aufgeklärte Menschheit bei folgendem Einleitungssatz Himmlers ins Grübeln geraten.

„Nur ein Arier, ein Germane war dazu fähig, das Tier, das in ungezählten Ländern dieser Erde rechtlos ist, in seine Rechtsordnung einzubeziehen.“

Tatsächlich gesteht die WELT:

„Göring sorgte dafür, dass nach der Machtergreifung 1933 als erstes ein neues Tierschutzgesetz verordnet wurde und zwei Jahre später ein Naturschutzgesetz. Beide wurden von der Bundesrepublik weitgehend übernommen und galten noch lange als vorbildlich.“ [2]

In einer Rundfunkrede vom 28. August 1933 erklärte Reichsminister Hermann Göring die grauenhaften Tierversuche für beendet:

„Volksgenossen! Seit jenem Tage, da ich meinen Erlaß gegen die Tierquälerei der Vivisektion herausgab, habe ich eine Flut von Telegrammen und Briefen erhalten, die lebhafteste Zustimmung und große Beglückung zum Ausdruck brachten, daß endlich ein energischer Schritt zur Bekämpfung dieser Tierquälereien getan worden ist. Es mag überraschend gewirkt haben, daß mein Erlaß so plötzlich wie ein Blitz aus heiterem Himmel eingeschlagen hat. Seit Jahren geht der Kampf gegen die Vivisektion. Viel wurde darüber geredet und in wissenschaftlichen und unwissenschaftlichen Formen gestritten, doch nichts wurde getan. Die nationalsozialistische Regierung war sich vom ersten Tage ab klar darüber, daß mit energischen Mitteln hiergegen vorgegangen werden müsse, und doch dauerte es monatelang, bis ein solches Gesetz in all seiner Vorbereitung verabschiedet werden konnte. Um zu verhindern, daß während dieser Vorbereitungszeit die Tierquälerei sich noch weiter ausdehnt, bin ich nun mit diesem Erlaß eingeschritten und habe von dem mir zustehenden Recht Gebrauch gemacht, die Schutzhaft im Konzentrationslager über diejenigen zu verhängen, die da immer noch glauben, Tiere als eine leblose Ware behandeln zu können.“

Das alles geschah in nur etwa sechs Monaten nach Adolf Hitlers Ernennung zum Reichskanzler, und damit die Tierquälerei schon von Anbeginn (ohne Gesetzeskraft) beendet werden konnte, erließ Reichsminister Goering einfach ein Schutzdekret für die unschuldigen, göttlichen Wesen. Der Gründer des unabhängigen Indien, Mhatma Ghandi, sagte dazu so trefflich:

„Die Größe einer Nation und ihr moralischer Fortschritt können danach beurteilt werden, wie sie ihre Tiere behandelt.“

Den weltweit anerkannten Forschungsleistungen des deutschen medizinischen Komplexes tat dies keinerlei Abbruch. Bei Gründung der BRD wurde dieses vorbildliche Tierschutzgesetz übernommen. Aber mit Einführung der vernichtenden Multikultur wurde diese nordische Menschlichkeit satanischen Praktiken geopfert, Tiere werden seither wieder auf das Allergrauenhafteste (Schächten) gemordet. Selbstverständlich will die globalistische Pharmaindustrie unter keinen Umständen auf die Tierquälereien verzichten. Mit der Vernichtung des nationalsozialistischen Modells als Gegenentwurf zum satanischen Globalismus (Bolschewismus, Sozialismus, Konservatismus, Kapitalismus) haben die Wehrlosesten von allen, die Tiere, ihre Schutzherren wieder verloren.

Heinrich Himmler erläutert in einer Selbstverständlichkeit, in einer sehr angenehmen Weise, die nordischen Tugenden wie Ahnenverehrung, Tapferkeit und Treue, was einem beim Lesen die Rätsel dieser Welt plötzlich wie gelöst erscheinen lässt.

Was heute durch den Fund der sogenannten Himmelsscheibe von Nebra wissenschaftlich bestätigt wurde, hatte Himmler bereits in diese Abhandlung über das astronomische Wissen des Nordmenschen mit eingebracht. Man erlebt bei der Lektüre förmlich eine Zeitreise und trifft auf so gewaltige Vorfahren wie Arminius, Widukind und Florian Geyer. Der Reichsführer SS vergisst allerdings nicht, auch auf unsere Schwächen und Fehler hinzuweisen.

Die Zusammenhänge zwischen unserer heutigen, schrecklichen Situation und der europäischen Geschichte werden erklärlich mit dem von Himmler aufgezeigten historischen Staatenbeispiele von Kaiser Friedrich II und Friedrich des Großen, da nämlich diese Schiene der Vernunft und der Menschlichkeit zugunsten des globalistischen jüdischen Machtsystems verlassen wurde.

In einem hervorragenden Beitrag bestätigte der Kulturwissenschaftler Friedemann Schmoll besonders die richtungsweisende politische Wirkung Heinrich Himmlers:

„Antisemitismus und Naturschutz finden sich beide in Abwehrhaltung zu ihrer Zeit. Und beide teilen eine Reihe konstitutiver Muster und Grundwerte. Die Verklärung ländlicher Daseinsformen ging einher mit tiefer Ablehnung urbaner Kulturen und eines entfesselten Kapitalismus.“ [3]

Und die Naturschutzverbände dankten Adolf Hitler aus ganzem Herzen:

„Ein sieghaftes Heil auf unseren Volkskanzler … Keine Zeit war für unsere Arbeit so günstig, wie die jetzige unter dem Hakenkreuzbanner der nationalen Regierung.“ [4]

Der spätere Führer des indischen Subkontinents, Mhatma Gandhi, nannte Adolf Hitler in einem Brief nicht ohne Grund seinen „Freund“. Die Politik der Nationalsozialisten, in Einklang mit der Natur zu leben, auf der Grundlage einer der Schöpfung entsprechenden Politik, war einmalig auf der Welt. Das beeindruckte Ghandi sehr, weshalb er eine Division indischer Freiwilliger in der Waffen-SS unter der Führung von Subhash Chandra Bose gab. Nicht zuletzt auch mit Blick darauf sagte Mhatma Ghandi, wie oben bereits zitiert:

„Die Größe einer Nation und ihr moralischer Fortschritt können danach beurteilt werden, wie sie ihre Tiere behandelt.“

Heinrich Himmlers entschlossene Kampfeserklärung gegenüber dem Bolschewismus, der nur eine Facette des Weltprogramms des Machtjudentums war, wurde seinerzeit von der katholischen Kirche sehr begrüßt. Der vor wenigen Jahren erst selig gesprochene Kardinal Clemens August von Galen war ganz auf Seiten Himmlers und Hitlers.

„Der katholische Bischof von Münster, Clemens August Graf von Galen nannte es in einem Hirtenbrief vom 14. September 1941 eine ‚Befreiung von einer ernsten Sorge und eine Erlösung von schwerem Druck‘, dass ‚der Führer und Reichskanzler‘ am 22. Juni 1941 den ‚Russenpakt‘, also den deutsch-sowjetischen Nichtangriffsvertrag vom 23. August 1939, für erloschen erklärt habe. Galen zitiert in diesem Zusammenhang zustimmend Hitlers Wort von der ‚jüdisch-bolschewistischen Machthaberschaft‘ in Moskau.“ [5]

Heinrich Himmler erläutert in dieser Schrift u.a. die Bedeutung der Französischen sowie der Russischen Revolution. Er erklärt den Begriff Volk, das germanische Recht, die göttliche Ordnung, die Kulturfunde, die nordische Ahnenverehrung, als auch die Tugenden Tapferkeit und Treue.

Auch die übliche Lügenhetze, die Reichsregierung hätte die Russen als minderwertige Menschen betrachtet, wird von Himmler glänzend widerlegt. Er schreibt über die Russen als Opfer der jüdischen Revolution und „zionistischen Weltprogramms“, die gegen das Deutsche Reich in den Krieg getrieben wurden:

„Kaltblütig wird nun dieses Volk noch einmal in die Offensive gehetzt, noch einmal muß das arische Russentum auf die Schlachtbank. Die letzte Auflösung wird ermöglicht.“

Der Leser versteht die Zusammenhänge der Geschichte und der Gegenwart durch Himmlers leicht zu begreifende Hintergrundinformationen auf Anhieb. Spannend sind die Themenbereiche über das astronomische Wissen der Nordvölker, über den Pflug als Waffe, über die Runenschrift, die Volksgeschichte, Bauernkriege, Tugenden und Fehler, Gehorsam, Führer-Idee sowie die Erläuterung der Aufgabe der Schutzstaffel ohnehin. Die Ehrengesetze des SS-Mannes vom 9. November 1935 sind bis heute beispiellos in der Welt geblieben und, was die meisten verwundern mag, der Glaube an einen Gott war Voraussetzung zur Mitgliedschaft bei der Waffen-SS. Die SS gelobte:

„Ja, ich glaube an einen Herrgott.“

Denn, so Himmler, dieser Gott

„der über uns steht, der uns und unser Vaterland, unser Volk und diese Erde geschaffen und uns unseren Führer geschickt hat.“

Und dann stellt der Reichsführer SS klar:

„Wir verbitten uns aber, deswegen, weil wir uns als Gemeinschaft nicht für diese oder jene Konfession, nicht für irgendein Dogma festlegen, oder auch nur von irgendeinem unserer Männer dieses verlangen, unter Missbrauch des Wortes Heide als Atheisten verschrien zu werden. Wir nehmen uns allerdings das Recht und die Freiheit, einen scharfen und sauberen Strich zwischen kirchlicher, konfessioneller Betätigung und politischem, weltanschaulichem Soldatentum zu ziehen und werden jeden Übergriff auf das schärfste abwehren, ebenso sehr wie wir unsere Männer trotz vielen berechtigten Ingrimms und schlechtester Erfahrungen, die unser Volk auf diesem Gebiete in der Vergangenheit machte, dazu erziehen, dass all das, was irgendeinem Volksgenossen heilig ist – aus seiner Erziehung und Überzeugung heraus – von uns ohne jede Kränkung durch Wort oder Tat geachtet wird.“


1 DIE WELT – Literarische Welt – 25.10.2003, LW 5
2 DIE WELT – Literarische Welt – 25.10.2003, LW 5
3 DIE WELT – Literarische Welt – 25.10.2003, LW 5
4 DIE WELT – Literarische Welt – 25.10.2003, LW 5
5 Der Spiegel 47/2003, S. 52

Quelle: National Journal

Hier das Buch als PDF:

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(Text)

Adolf Hitler Reden